Fließt bald Wärme aus Kristallin-Gestein?

Projekt Leibniz-Institut beendet Messungen - Ergebnisse werden jetzt geprüft

Schneeberg. Die Feldmessungen für das Projekt "3D-Seismik im Kristallin Sachsen" sind weitgehend abgeschlossen. Darüber informierte Ewald Lüschen, Projektleiter des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik. Die letzten Messkabel, die derzeit noch an den Straßenrändern liegen, sollen laut seinen Aussagen kommende Woche abgebaut werden. In der Folge beginnt nun die weitere Bearbeitung des geothermischen Projekts. Die Messungen der letzten Wochen haben im Ergebnis eine gute Datengrundlage dafür geliefert, heißt es von Projektleiter Lüschen.

In den kommenden Monaten sollen im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen Erläuterungen und weitere Details zum Projekt aufgezeigt und präsentiert werden. Ziel des Ganzen war die dreidimensionale Erkundung des Untergrundes. Dabei wurden die geologischen Voraussetzungen geprüft für ein mögliches geothermisches Projekt - sprich es wurde erforscht, ob es möglich ist, tiefe Erdwärme aus Kristallin-Gesteinen zu gewinnen. Mittels der 3D-seismischen Messungen wurde dafür zunächst ein Abbild des Untergrundes geschaffen.