• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Chemnitz

Flo stürmt in die erste Liga

Fussball Präsident ist froh über Deal mit Florian Krüger

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Lange wurde spekuliert. Nun steht es fest: Florian Krüger verlässt die Veilchen. Er wechselt in die 1. Fußball-Bundesliga. Der 22-Jährige hat bei Arminia Bielefeld einen 4-Jahresvertrag unterschrieben.

Der FC Erzgebirge Aue verliert damit zwar seinen Torgaranten, gewinnt aber gleichzeitig eine ordentliche Ablösesumme. "Wir sind Flo enorm dankbar, dass wir im November 2020 seinen Vertrag vorzeitig verlängern konnten und damit bei einem Wechsel Anspruch auf Ablöse haben und nicht leer ausgehen", sagt Veilchen-Präsident Helge Leonhardt. Allerdings machte der Boss auch klar, dass ein Bestandteil des Deals war, Florian Krüger keine Steine in den Weg zu legen. Kommt ein Angebot aus dem Fußball-Oberhaus würde man ihn ziehen lassen. "Deshalb danke ich nochmals Flo für seine Loyalität. Er hat dadurch dem Verein etwas zurückgegeben", so Leonhardt. Die Entwicklung von Florian Krüger sei ein Paradebeispiel für die Philosophie im Verein. Junge Spieler würden gescoutet, ins Erzgebirge geholt und könnten sich hier professionell weiterentwickeln. Damit erst öffne sich der Weg in die höheren Ligen. Auch Florian Krüger zeigte beim Abschied viel Dankbarkeit: "Danke an jeden Einzelnen für die drei schönen und erfolgreichen Jahre. Ich fühle mich jetzt für den nächsten Schritt bereit und möchte mir meinen Traum von der Bundesliga erfüllen. Ich bin stolz, Teil dieses Vereins gewesen zu sein und dankbar, dass mir hier die Chance gegeben wurde, meine ersten Schritte im Profifußball zu machen."

Der heute 22-Jährige wechselte im August 2018 vom FC Schalke 04 II ins Erzgebirge. In 85 Pflichtspielen traf er 21-mal für die Veilchen. Derweil hat der FCE mit Björn Rosemeier einen neuen Athletiktrainer geholt. Der 39-jährige Diplom-Sportlehrer besitzt die Trainer-A-Lizenz und kümmert sich um Athletik, Fitness und Diagnostik. Rosemeier kommt aus dem Nachwuchs von RB Leipzig ins Erzgebirge.