Floßplatz saniert letzte Hochwasser-Schäden

Verkehr Bauarbeiten sollen in diesem Jahr erfolgen

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Der Mühlgraben in der Wolkensteiner Schweiz soll in diesem Jahr saniert werden. Auch die Straße, der Floßplatzer Weg, wird erneuert. Foto: Sandra Häfner

Floßplatz. Fünf Jahre nach dem Hochwasser vom Juni 2013 soll die damals beschädigte Mauer des Mühlgrabens am Floßplatzer Weg saniert werden. Die Straße verbindet den Wolkensteiner Ortsteil mit der Bergstadt. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Bauarbeiten. Bauherr ist die Stadt Wolkenstein, bezahlt werden die Arbeiten vom Freistaat Sachsen.

Bauarbeiten zwischen Februar und September

Es ist eine der letzten Schadensbeseitigungen, die in Zusammenhang mit dem Unwetter von 2013 steht. Die Wassermassen der parallel zur Straße verlaufenden Zschopau hatten die Straße, die Mauer und den Mühlgraben Anfang Juni vor fünf Jahren stark beschädigt. Damals musste die Verbindung sogar für einige Tage voll gesperrt werden, nachdem sich ein Loch in der Asphaltschicht aufgetan hatte.

Doch Straßensperrungen sind in der Wolkensteiner Schweiz problematisch, da Floßplatz nur über zwei Straßen erreichbar ist. Nach den Plänen der Stadtverwaltung soll die Mühlgrabenmauer zwischen Februar und September saniert werden. Hinzu kommt der Straßenbau auf einer Länge von 1700 Metern. Auch das völlig marode Geländer, das den Mühlgraben von der Straße trennt, soll erneuert werden.

Auch die historische Steinbrücke wird saniert

Zudem sind der Einbau von Schutzplanken vorgesehen, geht aus der Ausschreibung hervor. Das sind nicht die einzigen Bauarbeiten, die in Floßplatz dieses Jahr vorgesehen sind. Im Frühjahr soll die Sanierung der historischen Steinbogenbrücke, die sich in unmittelbarer Nähe zum Floßplatzer Weg befindet, fortgesetzt werden.

Das Bauwerk war vom Hochwasser ebenfalls beschädigt worden und wird seit dem vergangenen Jahr instandgesetzt. Mit einer Schadenshöhe von etwa zwei Millionen Euro ist es der größte kommunale Schaden, der in dem Gebiet zur Flut 2013 entstanden war.