Fördermittel in Millionenhöhe für Projekte im ländlichen Raum

Leader Mehr als 15 Millionen bis zum Jahr 2020

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Beate Bauer ist einer der Ansprechpartner im Regionalmanagement in Bockau. Foto: R. Wendland

Bockau. Es geht um Millionen - der Leader-Region Westerzgebirge, sprich dem Verein Zukunft Westerzgebirge, der seine Geschäftsstelle also das Regionalmanagement, in Räumen der Gemeindeverwaltung in Bockau angesiedelt hat, stehen bis zum Jahr 2020 noch mehr als 15 Millionen Euro an Leader-Fördermitteln zur Verfügung. Jetzt geht es darum, diese mit konkreten Projekten zu untermauern.

Die Fördermöglichkeiten für den ländlichen Raum sind sehr vielschichtig. Gefördert werde fast alles, was das Leben auf dem Land attraktiver macht, sagt Beate Bauer vom Regionalmanagement. Da gehört die Sanierung von Gebäuden dazu, für privates Wohnen, für öffentliche Nutzung oder für Vereine. Dazu gehören auch Freianlagen und Plätze. Alles, was die biologische Vielfalt verbessert, Projekte in Fragen Tourismus und Inklusion. Siedlungsstrukturen und Hochwasserschutz bis hin zur Anschaffung von Maschinen für Unternehmen im ländlichen Raum. Nicht gefördert werden Gebäude, die nach 1960 erbaut wurden, Grunderwerb/Eigentumserwerb und Vorhaben, mit denen bereits begonnen wurde.

Man wolle, so Bauer, über die kommunalen Strukturen hinaus, die Fördermöglichkeiten für Private, Vereine und Unternehmen bekannter machen. Gerade bei Unternehmen sieht Bauer Probleme. Aber nicht in der Form, dass diese von der Förderung ausgeschlossen sind. Ganz im Gegenteil: "Viele wissen nicht, dass es die Möglichkeit gibt, auch als Unternehmen eine Förderung in Anspruch zu nehmen." Bisher sei es nur ansatzweise gelungen Firmen einzuziehen.