Folien-Kunstwerk im Zauberwald zerstört

Vandalismus Mehrere Anzeigen in Annaberg-Buchholz

Familie Schierrmeister wollten den Irrgarten besuchen und fanden nichts mehr davon vor. Foto: Andre März

Annaberg-Buchholz. Mehrere Sachbeschädigungen in der Adam-Ries-Straße sind im Verlaufe des Samstag angezeigt worden. So zerschlugen unbekannte Täter mit einem Stein eine Doppelglasscheibe (170 cm x 100) Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro. Des Weiteren rissen sie eine Außenleuchte vom Eingang eines Ladens herunter. Der Schaden beträgt hier 50 Euro.

Ein an der Wand eines Geschäfts befestigter Feuerlöscher wurde aus der Halterung gerissen, zudem wurden Flaschen zerschlagen. Den Inhalt verteilten die Unbekannten auf zwei parkenden Autos. Außerdem wurde eine Mülltonne umgeworfen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Auch im Stadtpark wüteten Unbekannte. Sie warfen etliche Mülleimer umher und kippten zwei Dixi Toiletten um.

Folien-Irrgarten zerstört

Im sogenannten Zauberwald, oberhalb des Tiergeheges, wurde ebenfalls randaliert. Hier wurde ein Kunstwerk eines Künstlers zerstört. Wie der Geschäftsführer bestätigte, entfernten unbekannte Täter am Wochenende das Kunstwerk, in dem Sie die Folie durchschnitten und die Folie von den Bäumen entfernten. Wie der Geschäftsführer weiter mitteilte, feierte man noch am Donnerstag den eintausendsten Besucher mit einem Blumenstrauß. Noch bis zum 28. August sollte der Irrgarten aus schwarzer Folie geöffnet sein.

Folienreste im Eingangsbereich des Waldes und der Banner am Eingangsbereich mit der Aufschrift "Zauberwald" erinnert noch an den Irrgarten aus schwarzer Folie. Auf Rund einem Hektar Wald wurden damals 277 Bäume mit 16 km Folie umweltschonend eingespannt.

Sichtlich erschüttert sind die Gäste, wie Familie Schierrmeister aus Pulsnitz. Familienvater Uwe, Ehefrau Ria und den Kindern Michael und Christian wollten am Sonntag den Irrgarten besuchen. Was Sie vorfanden war gähnende Leere. "Wir sind extra noch mal vor der Heimfahrt hier her gefahren, um den Irrgarten zu besuchen. Nun ist er weg". Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen