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Vogtland

Forderung auf Demo in Schneeberg: "Wir wollen in die Schule"

Demo Eltern und Schüler machen auf ihre Situation aufmerksam

Schneeberg. 

Schneeberg. Schüler und Eltern haben heute in Schneeberg auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Der fehlende Präsenzunterricht, kein Tagesrhythmus und kein persönlicher Kontakt zu Freunden, dass macht nicht nur den jungen Leuten zu schaffen, sondern auch Eltern und Großeltern.

"Schule ist wichtig für die Kinder"

Die 70-jährige Stefi Schöffler hat Enkel und sagt: "Schule ist wichtig. Mit den Kindern, dass kann so nicht weitergehen. Es muss sich etwas ändern." Die Schüler haben eine klare Meinung und äußern diese auch lautstark. "Wir fordern die sofortige Schulöffnung für alle Klassen", "Wir wollen in die Schule", "Lernsax ade, Schule juchhe" - diese und weitere Forderungen sind auf Plakaten zu lesen gewesen. Zur Kundgebung am Nachmittag, die ruhig verlief, zählte man 120 Teilnehmer.

Eltern und Großeltern sagen, die Schule sei enorm wichtig für die Kinder und auch die Schüler selbst sehnen sich nach wochenlangem Homeschooling nach Präsenzunterricht und dem gemeinsamen Lernen mit ihren Klassenkameraden. Sich öffentlich zu zeigen und auf die Probleme in der aktuellen Situation aufmerksam zu machen, auf diese Idee sind die jungen Leute selbst gekommen. Von Eltern und Großeltern gab es die nötige Unterstützung.

Junge Menschen leiden unter der jetzigen Situation

Fabienne Heymann hat an die Oberschule Zschorlau gewechselt und besucht die 10. Klasse. Die 16-jährige aus Schneeberg sagt zur Situation: "Ich habe sehr darunter gelitten an meiner alten Schule, vor allem auch psychisch. Ich versuche, wo ich kann, zu rebellieren, doch etwas zu bewirken ist schwer, weil andere am längeren Hebel sitzen."   



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