Forschungsprojekt läuft in der Mission Sole

Struktur Stadt Oelsnitz verfolgt Projekt "Erholungsort"

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Auf dem Weg zum Erholungsort spielt die Infrastruktur eine große Rolle - das Gradierwerk im Bürger- und Familienpark ist ein Pfund. Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Dass sich die Stadt Oelsnitz perspektivisch zum Erholungsort entwickeln möchte, ist nichts Neues. Doch die Mühlen mahlen langsam. Das Gradierwerk auf dem Gelände des Bürger- und Familienparks spielt infrastrukturell dabei eine Rolle. Wie Bürgermeister Bernd Birkigt erklärt, laufe ein EU-Projekt, das Maßnahmen in der Forschung zur Sole beinhaltet.

"Im Moment zeichnet sich ein Licht am Ende des Tunnels ab"

Forschungsvorhaben gibt es nicht nur in Oelsnitz, sondern auch an der Gersdorfer Bohrung. "Dort fehlt uns eine zusätzliche Analyse", erklärt Birkigt, der auch sagt: "Wir hoffen, dass wir bis 2019, wenn das EU-Projekt angeschlossen ist, zu weitreichenden Erkenntnissen gekommen sind."

Dann müsse man aussagekräftig sein, ob das, was gefördert wird, einer Heilmittelanalyse standhalten würde. Die Frage steht, ob man an der Grundwasserlandesmessstelle fördern kann. "Im Moment zeichnet sich ein Licht am Ende des Tunnels ab", sagt Birkigt.

Ein Bausteinchen auf dem Weg zum Erholungsort

Derzeit befinde man sich in einer sehr guten wissenschaftlichen Diskussion mit allen Beteiligten. "Wenn es uns gelingt, die Grundwasserbohrung zu revitalisieren, damit sie zukünftig nutzbar ist, könnte es gelingen, einen kontinuierlichen Massestrom von Sole fördern zu können."

Das Thema arbeitet im Hintergrund. Bernd Birkigt ist guter Dinge, dass man in diesem Jahr erste Ergebnisse dazu vorstellen kann. Man wünscht sich etwas, aber ob die Ergebnisse so ausfallen, wie erhofft, müsse man abwarten. Wenn es möglich wird, rechnet Birkigt erst in einigen Jahren damit, dass man tatsächlich Sole fördert. Das Ganze sei ein Bausteinchen unter vielen auf dem Weg zum Erholungsort.