Frühjahrsputz auf dem Mulderadweg

Aktion Radfahren in der Natur soll Freude bereiten

Das Radfahren erfreut sich in der Region großer Beliebtheit. Viele Freizeitradler nutzen das Radewegenetz, das in den letzten Jahren entstanden ist. Dazu gehört der Mulderadweg zwischen Aue und Wolfsgrün. Der Verein zur Förderung der Freude am Radfahren im Erzgebirge und Vogtland, der jetzt seit 1,5 Jahren existiert, ist engagiert, rührig und schiebt verschiedene Aktionen an. Aktuell zählt man 31 Mitglieder. "Wir würden uns freuen, wenn diese Zahl weiter wächst", erklärt Holger Pansch, der zum Vereinsvorstand gehört. Unter diesem Dach bündeln sich Radbegeisterte, die etwas bewegen wollen. Eine der Aktionen sind die Radwegpaten, die auf der Strecke nach dem Rechten schauen. Dabei ist aufgefallen, dass am Wegesrand allerhand Müll und Unrat hinterlassen wird. Diesem Problem ist man jetzt zu Leibe gerückt. Der Förderverein hat eine Frühjahrsputzaktion getreu dem Motto "Nicht meckern, sondern machen" initiiert. Die fleißigen Helfer haben dabei einiges zusammengetragen: Plastik-Tüten, Papier, Flaschen und sogar alte Autoreifen. Mit der Aktion wolle man ein Zeichen setzen, sagt Pansch. Der Appell: Dinge nicht einfach achtlos in der Natur wegzuwerfen. Fördervereins-Chef Eberhard Jüngel sagt, Freude am Radfahren habe man nicht, wenn man durch eine Müll-Deponie fahre: "Freude habe ich beim Radfahren dann, wenn ich mich auf der einen Seite sportlich betätige, aber auch die Landschaft genießen kann." Vereinsmitglied Bernd Bauer hat beim Putzen mit angepackt: "Das, was wir machen können, das tun wir auch." Doch es gibt auch Grenzen.