Frauen mischen in den Ligen ganz vorn mit

Volleyball Damen aus Zschopau und Mauersberg mit Siegen gestartet

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Die Zschopauer Volleyballerinnen durften in dieser Saison schon oft jubeln. Foto: A. Bauer

Zschopau/Mauersberg. Bislang haben in erster Linie die Zschopauer Männer, die zwischenzeitlich sogar in der 2. Bundesliga spielten, im Volleyball für Furore gesorgt. Allmählich mausert sich das mittlere Erzgebirge aber auch zu einer Volleyball-Hochburg der Frauen.

Auch daran hat der VC Zschopau seinen Anteil, denn die Spielerinnen aus der Motorradstadt sind mit einer tollen Serie in die neue Regionalliga-Saison gestartet.

SG Mauersberg katapultiert sich an die Spitze

Eine weitere Macht stellt die SG Mauersberg dar, deren Damen derzeit in der Sachsenklasse West auftrumpfen. Nachdem die Mannschaft um Monique Ehrig erst am Grünen Tisch dem Abstieg entgangen war, ist sie nun am oberen Ende der Tabelle zu finden. Mit zwei souveränen 3:0-Heimsiegen gegen Reudnitz und Markkleeberg katapultierte sich das Team zum Auftakt sofort an die Spitze, wo es auch jetzt noch zu finden ist.

Die Freude am Volleyball wiederfinden

Eine Rolle beim Mauersberger Aufschwung spielt sicherlich Neuzugang Kerstin Tzscherlich. Schließlich hat die ehemalige Nationalspielerin viel Erfahrung vom Dresdner SC mit ins mittlere Erzgebirge gebracht. Und mit 39 Jahren gehört sie noch lange nicht zum alten Eisen.

Allerdings ist das nur ein Grund, denn auch die Arbeit des neuen Trainers Markus Rasser wirkt sich spürbar positiv aus. "Wir wollen die Freude am Volleyball wiederfinden", hatte Monique Ehrig vor der Saison als Ziel ausgegeben. Dieses scheint bereits erreicht. Nun kann das Team den Blick in der Tabelle nach oben richten.

VC Zschopau ebenfalls erfolgreich

Ähnliches gilt für die Zschopauerinnen, die nach zwei Siegen zum Auftakt auch im letzten Heimspiel die Oberhand behielten. Ihrem erkrankten Trainer Maik Keller schickten sie neben Genesungswünschen auch einen 3:2-Sieg gegen Schwarz-Weiß Erfurt.

Dabei hatten die Gäste drei Akteurinnen an Bord, die auch ein Spielrecht für die 1. Bundesliga besitzen. Ein weiterer Beweis dafür, dass das Podest in Reichweite liegt.