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Freiwillige helfen - Damit das Welterbe erhalten bleibt

Projekt Instandsetzungsmaßnahmen im Markus-Röhling-Stolln geplant

Annaberg-B. 

Annaberg-B. Das Unesco-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krusnohori fördert gemeinsam mit jungen Erwachsenen aus aller Welt regionale Handwerkstechniken. Bereits zum vierten Mal findet ein internationales Freiwilligenprojekt an einem Welterbe-Bestandteil der Montanregion statt - diesmal am Markus-Röhling-Stolln in Frohnau. Der Einsatz von traditionellen Handwerkstechniken zum Schutz und Erhalt des bergbaulichen Erbes spielt eine entscheidende Rolle für das Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krusnohori, aber auch für die Vermittlung des Bergbauerbes an Besucher.

Das weiß auch Marc Schwan als Vorsitzende des Vereins Altbergbau "Markus-Röhling-Stolln" Frohnau. Er bringt als Bergwerksführer den Gästen die Welt Untertage mit Stolz und Enthusiasmus näher. Und natürlich kennt er sich mit der Montanregion bestens aus und sagt: "Der Welterbetitel ist für uns alle Ansporn, künftig noch mehr Ideen zu verwirklichen. Er hat für die gesamte Region einen einmaligen und universellen Wert. Die Montanregion ist grenzübergreifend und wir alle hoffen, dass die Welterbestätten im Erzgebirge noch mehr internationale Gäste anziehen."

Instandsetzung mit Profis und Freiwilligen

Umso mehr freut sich Marc Schwan, dass im Rahmen des Freiwilligenprojekts vom 17. bis 31. August junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren aus zahlreichen Ländern unter fachlicher Anleitung eines Zimmerer- und Böttgermeisters gemeinsam mit dem Bergbauverein "Markus-Röhling-Stolln" verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen über und unter Tage auf dem Vereinsgelände durchführen. Angesagt ist die Rekonstruktion der historischen Wasserhebetechniken. Dazu gehören der Nachbau und die untertägige Installation einer Vier-Mann-Haspel nach alten Zeichnungen. Zudem unterstützen die Freiwilligen Erhaltungsmaßnahmen historischer Bergbaumaschinen, die teilweise noch funktionsfähig sind und vorgeführt werden.