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"Freundschaftsexpress" fährt

Tourismus Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde mit Zug nach Tschechien

Am 29. August soll ein oft geäußerter Wunsch nicht nur der Stammgäste des VSE-Museumszuges in Erfüllung gehen. Ein Besuch des Nachbarlandes und hier speziell der Stadt Karlsbad wurde oft ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben.

Möglich wird die Exkursion durch die Zusammenarbeit mit der Firma Railsystems RP GmbH, die noch eine historische Diesellok der Baureihe V 75 im Einsatz hat. In den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden zwanzig dieser Loks für die Deutsche Reichsbahn aus der damaligen ČSSR importiert und waren bis in die achtziger Jahre im Einsatz. Nach einem Einsatz bei einer Werkseisenbahn nahm sich die Firma des letzten erhaltenen Exemplars an und setzt diese unter anderem noch im Bauzugbetrieb ein.

Anders als sonst beginnt die Reise 8.10 Uhr in Aue und führt über Schwarzenberg und Antonsthal nach Johanngeorgenstadt. Hier wird die deutsch-tschechische Grenze passiert und im böhmischen Teil wird bei Pernink mit 915 Metern über normal Null der Scheitelpunkt der Fahrt (und damit der höchste Punkt der Eisenbahnen im Erzgebirge) passiert. Die einmalige Strecke windet sich am steilen Südhang des Erzgebirges entlang talwärts bis nach Karlsbad.

Seit der politischen Wende im Nachbarland wurde viel unternommen, so dass die Bäderstadt wieder im alten Glanz erstrahlt. Nach der Ankunft gegen 11 Uhr können sich die Fahrgäste davon selbst überzeugen.

Alternativ stehen eine Besichtigung der Standseilbahn Diana oder des Jan Becher Museums auf dem Programm.

Danach besteht noch die Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, bevor der Zug um 16.30 Uhr die Rückfahrt antreten wird. Auf der steigungsreichen Strecke kann die Zuglok beweisen, dass auch sie bei weitem noch nicht zu alten Eisen gehört, auch wenn am Zugschluss eine tschechische Diesellok helfen wird.



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