Frischekur für Bergbaumuseum

Sanierung Startschuss für umfangreiche Maßnahme in Oelsnitz fällt im Januar

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Im Bergbaumuseum in Oelsnitz beginnen im Januar die umfangreichen Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen. Schaut man auf die Pläne wird schnell klar, dass sich vieles verändern und das Museum im Nachgang in einem völlig neues Ambiente zu erleben sein wird. Was das Bauliche angeht, so ist Andreas Stark, der Beigeordnete des Landrates des Erzgebirgskreises, guter Dinge. Wie er erklärt, liege man gut im Plan, was die Vorbereitungen angeht. Das Ganze sei ein laufender Prozess, sagt Stark: "Es sind unheimliche viele Voruntersuchungen gelaufen, woraus man für die Planung Schlüsse gezogen hat und dennoch weiß man nicht zu 100 Prozent, was einen an der einen oder andere Stelle erwartet."

Bauzeit wird mehrere Jahre dauern

Stark spricht von Kosten, die sich auf rund 18,25 Millionen Euro brutto belaufen. Er geht aber, aus der Erfahrung heraus davon aus, dass sich die Zahlen immer wieder anpassen werden. Das sei so bei Ausschreibungsprozessen, die über einen so langen Zeitraum gehen. Selbst 2021 wird es bei diesem Projekt noch Ausschreibungen geben und was bis dahin passiert, könne keiner vorhersagen. Was das Projekt angeht, so ist es das Ziel, bereits 2020 zur vierten Sächsischen Landesausstellung, wo das Bergbaumuseum Oelsnitz mit eingebunden ist, Ergebnisse der Sanierungstätigkeit präsentieren zu können.

Die Schwierigkeit und Herausforderung sieht Stark in der langen Bauzeit. Hinzu kommt, so Stark: "Das Objekt ist ja nicht als Museum gebaut worden, sondern ursprünglich als Industrie- und Schachtanlage. Es war nicht vorgesehen, dass man knapp 100 Jahre später eine völlige Umgestaltung vornimmt. Auch der Turm war nicht dafür vorgesehen, das Leute durchgehen und dort immer eine gewisse Mindesttemperatur gehalten wird. Das ist bauphysikalisch eher ungünstig", so Stark.