Frischluft ohne Kälteschock

Energie Dezentrale Lüftungsanlagen bewähren sich vor allem in der kalten Jahreszeit

Der Winter kommt - und mit ihm die Angst vor Schimmel, wenn man zu wenig lüftet, oder vor hohen Heizkosten, wenn man es mit der Lüftung übertreibt. Denn wer in der kalten Jahreszeit alle zwei Stunden die Fenster aufreißt, verliert die Energie wieder, die er durch eine gute Dämmung eigentlich einsparen wollte. Die ökonomisch und ökologisch sinnvolle Alternative sind dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.

Um Heizwärmeverluste auf ein Minimum zu reduzieren, werden Gebäudehüllen heute fast luftdicht verpackt. Sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung wird dadurch der natürliche Luftaustausch über Fugen und Ritzen unterbunden. Die Kehrseite der Medaille: Feuchtigkeit und Schadstoffe können nicht nach außen entweichen. Doch ein ausreichender Luftaustausch ist wichtig, damit sich die Menschen in den Innenräumen gesund und fit fühlen. Wer zu wenig lüftet, lässt außerdem Schimmelpilze sowie Milben besonders gut gedeihen.

Die Lösung sind dezentrale Lüftungssysteme, wie sie etwa von der Öko-Haustechnik inVENTer GmbH angeboten werden. Geschäftsführer Peter Moser: "Die Anlagen arbeiten kontrolliert und vollautomatisch und sorgen an 365 Tagen im Jahr für gesunde und frische Luft." Die Systeme eignen sich für die Installation im Neubau, aber vor allem auch bei der Altbausanierung. Die unkomplizierte und schnelle Installation übernimmt im Regelfall eine geschulte Firma. Mehr Informationen gibt es unter www.inventer.de im Internet.

Die Lüftungssysteme funktionieren nach dem "Querlüftungsprinzip". Während ein Lüfter frische Luft ansaugt, filtert und ins Zimmer abgibt, führt der zweite die verbrauchte Luft parallel dazu ab. Ein innovativer Mechanismus sorgt dafür, dass die angesaugte Frischluft erwärmt wird, bevor sie in die Wohnräume gelangt. Auf diese Weise lassen sich die Heizkosten effektiv senken. "Mit bis zu 91 Prozent Wärmerückgewinnung hält die Lüftung im Winter die Heizungswärme im Raum", betont Peter Moser.