FSV Motor Marienberg rutscht ab: Trainer erklärt die Misere

Trotz Verletzungspech kämpft der FSV Motor Marienberg in der Sachsenklasse West weiter um wichtige Punkte

Marienberg

Nach einem beeindruckenden Saisonstart in der Sachsenklasse West machen Verletzungssorgen den Fußballern des FSV Motor Marienberg immer mehr zu schaffen.

Hiobsbotschaften für den FSV

Nachdem sich Top-Torjäger Rick Bauer im Training ein Fußbruch zugezogen hatte, folgte nun mit dem Kreuzbandriss von Kimi Hille die nächste Hiobsbotschaft.

Trainer Schröter bleibt optimistisch

Allerdings sieht Trainer Julian Schröter darin nicht den Hauptgrund dafür, dass seine Mannschaft beim ESV Lok Zwickau nun zum siebten Mal in Folge ohne Sieg geblieben ist.

Chance aufs Siegtor

„Auch unsere anderen Spieler sind stark genug, um dort zu gewinnen“, hatte der Motor-Coach vor dem Auswärtsspiel beim Tabellendritten mutig erklärt. Und beinahe hätte Schröter damit recht behalten, denn in der Schlussphase bot sich Noel Bergers die große Chance, das Siegtor zu erzielen. Frei vor dem Zwickauer Tor stehend, geriet sein versuchter Lupfer allerdings etwas zu flach.

Später Rückschlag

Stattdessen zappelte wenig später ein Sonntagsschuss des ESV Lok Zwickau im Marienberger Netz, der die 1:2-Niederlage der jetzt auf Platz 10 liegenden Erzgebirger besiegelte.

Starke Leistung trotz Niederlage

„Momentan ist etwas der Wurm drin. Die Köpfe sind unten – und keiner weiß warum“, versucht Schröter, die Emotionslage in seiner Mannschaft zu beschreiben.

Ausgleich und verpasste Führung

Denn eigentlich hatte die ein gutes Auswärtsspiel abgeliefert. Nach Einschätzung des Trainers sogar das Beste in der laufenden Saison. Und trotzdem reichte es lediglich zum Ausgleichstor durch Max Martin, der nach dem Rückstand (53.) in der 66. Minute das 1:1 besorgte. Beinahe hätte er sein Team wenig später sogar in Führung gebracht.

Heimspiel soll die Wende bringen

„In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel“, bilanziert Schröter. Da sein Team am Ende mit leeren Händen dastand, ist der Druck vor dem anstehenden Heimspiel nun noch größer. Am kommenden Samstag, dem 6. Dezember, soll ab 13.30 Uhr der Bock gegen Schlusslicht Fortuna Chemnitz II allerdings umgestoßen werden.

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