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Fuchsien-Schau zeigt Vielfalt

Pflanzenzucht Faszination Blütenrausch aus Südamerika

Der Freundeskreis Sachsen der Deutschen Fuchsien-Gesellschaft gestaltet die aktuelle Hallenblumenschau auf der Landesgartenschau in Oelsnitz. Die Fuchsien stammen aus mehr als zwölf Gärten von Fuchsien-Freunden der Umgebung. Diese Fuchsien-Sonderschau geht bis 19. August und steht unter der Überschrift "Blütenrausch aus Südamerika". Corinna Edel, die zum Freundeskreis gehört, ist eine der Ausstellerinnen. Sie schmunzelt, wenn sie sagt: "Wir tragen den Fuchsien-Virus in uns. Im Garten hängen mindestens 120 Ampeln. Insgesamt haben wir 670 Sorten." Corinna Edel hat viel Freude an ihrem blühenden Hobby: "Das macht unheimlich Spaß. Im Herbst räumt man die Pflanzen ins Winter-Quartier und im Frühjahr treiben die trockenen Stiele wieder aus. Bei welcher Pflanze kann man das schon erleben."

Der Freundeskreis Sachen hat jetzt, im Rahmen der Hallenschau in Oelsnitz, eine Fuchsien-Neuzüchtung getauft und zwar auf den Namen "Freistaat Sachsen". Wie Klaus Harnisch, Vorsitzendes des Freundeskreises erklärt, stammt die Fuchsie von Werner Kessler, einem Hobby-Züchter aus der Nähe von Kassel. Die Neuzüchtung zeigt sich in rötlichen Tönen mit einer etwas größeren, halbgefüllten Blüte. Christine Hanisch erklärt dazu: "Eine Grün-Gelbe Fuchsie wäre zwar schön gewesen, aber leider gibt es keine gelben Fuchsien." Das Zwönitzer Ehepaar hat selbst zahlreiche Fuchsien im Garten: 350 Sorten und insgesamt rund 600 Pflanzen. Begonnen bei Jungpflanzen bis hin zu einer 123-jährigen Fuchsie. Klaus Harnisch lacht: "Es gibt eine unheimliche Vielfalt an Fuchsien und wenn man einmal infiziert ist, kann man sich nicht mehr wehren."



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