Für das Klima: Anbau von Weißtannen

Umbau Pferde helfen bei Waldumbau

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Foto: Jan Görner

Sayda. Maik Richter hält die Zügel locker, während er Benito und Merlin durch den Wald führt. Die beiden Kaltblüter ziehen einen Scheibenpflug. Darauf steht Andreas Dieckmann und verleiht dem Gefährt damit das notwendige Gewicht.

Der Pflug reißt die oberste Schicht des Waldbodens auf. Dort hinein streut Jochen Mauersberger Tannensamen. Regelmäßig greift der Leiter des Forstreviers Hirschberg, Thomas Baader, auf diese traditionelle Form der Aussaat zurück. Sie ist nicht nur besonders schonend. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass sich die Fichtensamen dort am besten entwickeln, wo sie selbst die besten Voraussetzungen finden.

Der Anbau von Weißtannen ist Teil des Waldumbaus, mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst den klimatischen Veränderungen begegnen will. Zu einem zukunftsorientierten Bergmischwald gehören vor allem Fichten, Tannen und Buchen. Thomas Baader möchte in seinem Revier zwischen Olbernhau und Deutscheinsiedel etwa zehn Hektar Wald umbauen.