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Chemnitz

Fundstücke von Künstlern

Ausstellung Kunstwerke aus Bad Bentheim zu bestaunen

Wolkenstein. 

Wolkenstein. Im Museum von Schloss Wolkenstein ist seit wenigen Tagen eine neue Ausstellung zu sehen. "Fundstücke" heißt die Präsentation, durch die bis Ende April die Beziehung zur Partnerstadt Bad Bentheim gestärkt wird. Schließlich stammen die insgesamt 87 Werke von vier Künstlern aus dem niedersächsischen Kurort.

"Nachdem die Ausstellung 2017 in Bad Bentheim gezeigt worden war, wollten sie Wolkenstein mit einbeziehen", erklärt Museumsleiterin Uta Liebing, die sich sehr über die Anfrage freute: "Für uns war schnell klar, dass wir daraus eine Sonderstellung machen, die wir in der Adventszeit eröffnen.

Warum der Titel "Fundstücke" gewählt wurde, lässt sich am ehesten an den Arbeiten von Reinhard Jansen erkennen. Wenn er zum Beispiel daheim auf dem Boden ehemalige Spielfiguren seiner Kinder findet, nutzt er diese gern, um außergewöhnliche Objekte zu erschaffen. "Kunst in the box" nennt sich diese Kunstform, die in einem breiten Rahmen Figuren sowie Fotos und Bilder vereint.

Verbindung von Realität und Phantasie

Auch Gille W. Kuhn schafft es Realität und Phantasie auf seine ganz eigene Weise zu verbinden. "Meine Spezialität ist, Digitaldrucke und Fotografien zu übermalen. Dadurch werden sie zu Unikaten", erklärt der 73-Jährige. Komplettiert wird das Künstler-Quartett durch zwei Frauen mit außergewöhnlichem Hintergrund. So wurde Stefi Mann-Nichiteanu in Rumänien geboren, wuchs dann in Brasilien auf, ehe sie als junge Frau nach Deutschland kam. Genauer gesagt nach Niedersachsen, wo sie ihren späteren Mann traf. Sie leitet in Bad Bentheim schon seit 20 Jahren Kunstkurse.

Als Spätstarterin gilt dagegen Marlene in der Stroth. Als sie als Sekretärin am Institut für Botanik in Münster arbeitete, fehlte ihr fürs Malen die Zeit. Jetzt sitzt sie bis zu drei Wochen an einer Zeichnung.



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