Fusion von Aue und Bad Schlema ist endlich greifbar

Kommunales Stadtrat gibt grünes Licht für Pläne

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Der parteilose Auer Stadtrat Tobias Andrä setzt sich für Silberberg ein. Foto: R. Wendland

Aue. Ein weiterer Schritt ist getan. Der Stadtrat von Aue hat den Entwurf der Vereinbarung über die Fusion der Stadt Aue und der Gemeinde Bad Schlema beschlossen. Der Auer Stadtrat Tobias Andrä (parteilos) sagt: "Im Vertrag ist alles Wichtige geklärt und es steht auch klipp und klar drin, was an Infrastruktur vorgehalten wird. Das Papier entzieht allen, die sagen Bad Schlema droht der Abriss, die Grundlage."

Die Fusion ist ein echter Meilenstein

Im Stadtrat hat es Beatrice Meichßner (Freie Wähler) auf den Punkt gebracht: "Dieser Entwurf ist nach 22 Jahren das erste greifbare Papier." Der Beschluss sei ein Meilenstein und der erste Schritt hin zu einer gemeinsamen Stadt Silberberg, so Andrä. Er ist überzeugt: "Wenn ab Januar 2019 an den Ortseingangsschildern Aue-Bad Schlema steht, wird es den Synergie-Effekt haben, dass in den nächsten fünf bis zehn Jahren Silberberg immer mehr Gestalt annehmen wird, weil andere Kommunen dazukommen werden. Die Vorteile sind durchschlagender Natur."

Nach wie vor steht für ihn die große Überschrift "Silberberg". Andrä kämpft nicht nur als Stadtrat, sondern auch im Ehrenamt dafür. Mit "Wir sind Silberberg" treibt er das Ganze voran. Mit der Website www.wir-sind-silberberg.de hat man bereits 2016 eine Plattform geschaffen, wo sich interessierte Bürger rund um das Thema Silberberg informieren können.