Future League macht Spaß

Fußball CFC-Trainer freut sich nach Sieg in Marienberg

Eigentlich wird in Marienberg "nur" Landesklasse-Fußball gespielt. Dank der Future League zeigen aber auch Kicker höherer Ligen in der Bergstadt ihr Können. Aufgrund des Rückzugs ihrer U-23-Mannschaften hatten sechs Vereine diesen Wettbewerb ins Leben gerufen, um jungen Akteuren Spielpraxis zu ermöglichen. Darunter der Chemnitzer FC, der in Marienberg den AC Sparta Prag mit 5:2 besiegte. Direkt nach dem Abpfiff ließ CFC-Trainer Kay-Uwe Jendrossek durchklingen, dass dies nicht das letzte Spiel der Future League vor Ort gewesen sein könnte.

"Wir sind sehr beeindruckt von der Organisation hier. Von der Vorbereitung bis zur Kulisse während des Spiels hat alles gepasst. Es war ein richtiges Event", lobte der Chemnitzer den gastgebenden FSV Motor Marienberg. Ebenso galt sein Dank den knapp 250 Zuschauern, die mit den "Himmelblauen" mitfieberten. Dementsprechend waren sie angetan vom Geschehen in der ersten Halbzeit. "Da haben wir früh attackiert und nach den Balleroberungen schnell nach vorn gespielt", beschreibt Jendrossek den Verlauf.

Einen der beiden Treffer zur 2:0-Pausenführung hatte Philip Türpitz markiert, der ebenso wie Ville Matti Steinmann zu den prominenten Kickern gehörte. Nach dem Wechsel zeigten die Junioren-Nationalspieler aus Prag ihr Können und kamen auf 3:2 heran, ehe Chemnitz wieder einen Gang hochschaltete. Solche Leistungen würden die Marienberger gern wieder in ihre Stadion sehen. Es warten ja noch Gegner wie Dynamo Dresden oder der Hallesche FC.