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"Gablenzbach-Perlen" sollen glänzen 

Wettbewerb Stollberg beteiligt beim Städtewettbewerb "Ab in die Mitte"

Stollberg. 

Stollberg. Die Stadt Stollberg bringt sich jedes Jahr mit einer Idee beim Städtewettbewerb "Ab in die Mitte" ein. In diesem Jahr ist das nicht anders. Das Wettbewerbsmotto lautet: "Stadt gestalten - Stadt erleben".

Vorhandene Räume sollen verschönert werden

Diesmal hat Nora Preuß vom Bau- und Ordnungsamt, die für Stadtflächen und Grünflächenplanung zuständig ist, den Wettbewerbsbeitrag der Stadt Stollberg erstellt. Die 32-jährige sagt: "Die Idee ist, dass man sich auf vorhandene Räume, die ein sehr hohes Potenzial haben, konzentriert. Eine richtig schöne Kette an Freiräumen gibt es zwischen dem Park am Wattsteig unterhalb vom Klinikum und dem Walkteichgelände. Das sind die Gablenzbach-Perlen." Wie Nora Preuß erklärt, gibt es in dem Bereich bereits Stellen, die sehr schön gestaltet sind. Aber es gibt auch unentdeckte Orte, die man aufwerten muss, um sie ins Bewusstsein der Menschen zu holen.

Der Gablenzbach sei das verbindende Element. "Der Bezug zum Bach ist mir wichtig, weil das künftig auch die Verbindung zu den Ortsteilen sein wird", so Preuß. Der Bach ist in vielen Bereichen saniert und naturnah ausgebaut worden vor dem Hintergrund der Hochwasserschäden der letzten Jahre. Trotzdem sei der Bach noch nicht richtig erlebbar im Stadtgefüge. Der Bezug dazu fehle. Genau dieser Punkt soll jetzt angegangen werden. Der Wettbewerb soll der Startschuss sein.

Gablenzbach-Perle besitzt großes Potenzial

Ziel sei es, so Preuß, dass die Menschen öfter einmal an den Bach herantreten und dass es dort gestaltet Räume gibt, die zum Aufenthalt einladen. Aktuell sei es so, dass man daran vorbeifährt und außer dem Geländer nicht viel wahrnimmt. Der Städtewettbewerb besteht aus einem investiven und einem nichtinvestiven Teil. Was das Investive angeht, so stellt man die Umsetzung der ersten Gablenzbach-Perle in den Fokus. Nora Preuß erklärt dazu: "Das ist die Perle mit dem größten Potenzial. Am Kirchgässchen hat man eine alte Stollberger Verbindung, die zum Hauptmarkt führt." Die Rede ist unter anderem von Weggestaltung, Sitzgelegenheiten und Bepflanzungen.



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