Gebärdensprache: "Im Alltag ist mehr Akzeptanz vorhanden"

Forderung Was sich für Gehörlose Menschen noch verbessern muss

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Die Landesdolmetscherzentrale für Gebärdensprache sitzt in Zwickau - dort ist Anke Arold, die selbst gehörlos ist (im Bild) als Dozentin für Gebärdensprache tätig. Sie sagt: "Über einen längeren Zeitraum betrachtet, von DDR-Zeiten zu heute, ist es im Allgemeinen leichter geworden, für gehörlose Menschen. Im Alltag ist mehr Akzeptanz vorhanden. Sicher gibt es bis heute Negativbilder, aber Vieles, was sich zum Positiven entwickelt hat."

Was Anke Arold sich wünscht ist, dass in den Medien zu 100 Prozent untertitelt wird und das Mitarbeiter in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen Grundlagen kennen und wissen, wie man mit gehörlosen Menschen umgeht. Ihre Erfahrungen hat Arold zuletzt im Bergbaumuseum in Oelsnitz weitergegeben, wo Kinder zum Thema sensibilisiert worden sind.