Gebietsverkehrswacht feiert 25. Geburtstag

Jubiläum Tipp des bayrischen Partner-Landkreises brachte den Stein ins Rollen

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Albrecht Kohlsdorf, Michael Walther und Torsten Franke (von links) sind von Anfang an bei der Gebietsverkehrswacht dabei. Foto: Andreas Bauer

Marienberg. Das nahende Weihnachtsfest war nicht der einzige Grund für die Mitglieder der Gebietsverkehrswacht Mittleres Erzgebirge, in Marienberg zusammenzukommen. Anlass der Feierlichkeiten war auch ein Jubiläum, besteht doch der Verein seit mittlerweile 25 Jahren. Genauer gesagt, war es die Marienberger Gebietsverkehrswacht, die 1991 aus der Taufe gehoben wurde und sich vier Jahre später im Zuge der Kreisreform mit den Zschopauer Mitstreitern zusammenschloss. Mit Albrecht Kohlsdorf, Torsten Franke und Michael Walther können drei Mitglieder noch genau über die Historie berichten. Da das Trio, das bei der diesjährigen Weihnachtsfeier ausgezeichnet wurde, war von Anfang an dabei.

Ausschlaggebend für die Gründung war laut Albrecht Kohlsdorf die Marienberger Partnerschaft mit dem bayrischen Landkreis Regensburg. "Noch vor Weihnachten 1989 hat uns eine Delegation erstmals besucht", erinnert sich der ehemalige Landrat. Fortan folgten viele weitere gegenseitige Besuche, wobei die bayrischen Partner stets ein paar Tipps für die Erzgebirger parat hatten. "Für uns war ja alles neu", erzählt Kohlsdorf. Eine wichtige Anregung war dabei die Bildung einer Gebietsverkehrswacht. Was genau die Aufgaben und Hintergründe waren, das erfuhr vor allem Torsten Franke. Der heute Sachgebietsleiter der Fahrerlaubnis-Behörde im Landratsamt sammelte damals in Regensburg nicht nur erste berufliche Erfahrungen, sondern beschäftigte sich auch intensiver mit dem zu gründenden, ehrenamtlich geführten Verein. Während Albrecht Kohlsdorf 1991 den Vorsitz übernahm, kümmerte sich Torsten Franke um finanzielle Dinge samt Revision. Seither sind viele Mitglieder gekommen und gegangen. Die Zahl blieb aber konstant bei etwa 50. Auch die vorrangige Aufgabe ist seit jeher gleich. "Wichtig ist vor allem die Schulung der Kinder", sagt Kohlsdorf, der den Vorsitz inzwischen abgegeben hat. Nun hält Stephan Heiße die organisatorischen Fäden in der Hand.