"Geboren in Aue": Die FC Fans von Morgen

Kampagne Für jedes in Aue geborene Kind gibt es 150 Euro

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Das Helios Klinikum Aue - im Bild Geschäftsführer Marcel Koch - ist eingebunden in die Aktion "Geboren in Aue". Foto: R. Wendland

Aue. Einen Kreißsaal in Lila-Weiß, angelehnt an die Vereinsfarben des FC Erzgebirge Aue, wird es in der Geburtsklinik des Helios Klinikums nicht geben, das stellt Geschäftsführer Marcel Koch klar. Auch wenn man mit den Veilchen eng verbunden ist und man in anderen Städten, ganz konkret in Chemnitz, einen solchen Schritt gegangen ist. Dort gibt es hellblaue Kreißsäle passend zu den Farben des Chemnitzer FC. Koch ergänzt: "Wir werden die Kreißsäle neugestalten und die Mutter-Kind-Station überarbeiten, aber es wird keinen Erzgebirge-Aue-Kreißsaal geben."

Lätzchen in Lila und Weiß und Begrüßungsgeld

Ganz neu am Start ist man mit der Kampagne "Geboren in Aue" - dort ist das Klinikum neben der Stadt Aue und den Stadtwerken Aue Partner. Was dahintersteckt? Ein Willkommensgeschenk für alle in Aue geborenen Kinder. Entwickelt hat man ein lila-weißes Lätzchen. Aues Oberbürgermeister Heinrich Kohl sagt: "Die Stadt Aue bemüht sich, als kinderfreundliche Stadt aufzutreten." Dazu trägt auch das Baby-Begrüßungsgeld von 150 Euro bei. Damit wolle man die Vorsorgeuntersuchungen U3, U5 und U6 sicherstellen, denn je Untersuchung gibt es einen 50-Euro-Gutschein, der dem Kind zugutekommt.

Was das Lätzchen angeht, gehöre es als Sportstadt Aue dazu, etwas Lilafarbenes zu entwickeln. Etwas mit Symbolcharakter, ergänzt Koch. Was man mit der Kampagne auch vermitteln möchte sei, dass man in Aue einen sicheren Weg ins Leben bestreitet, denn medizinisch ist man in der Lage, auch Kinder zu begleiten, die einen schwierigeren Start haben.

Pro Jahr zählt man in der Regel zwischen 600 und 700 Geburten in Aue. Wie Andreas Süße, Chefarzt der Geburtsklinik erklärt, wünsche man sich, dass die Zahl 700 überschritten wird. Daran arbeite man.