Gedenkstätte soll 2021 fertig sein

Projekt Sanierung in Hoheneck schreitet voran

Stollberg. 

Stollberg. Die Sanierungsarbeiten am Schloss Hoheneck in Stollberg schreiten voran. Künftig wird es vier Kernbereiche geben mit der Phänomenia-Erlebniswelt, die bereits etabliert ist, der Gedenkstätte, dem Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) mit dem Kinder- und Jugendtheater Burattino und der Abora-Ausstellung. Gedenkstätte, TPZ und Abora sollen 2021 fertig sein und 2022 soll dieser Bereich in Betrieb sein. Die Gedenkstätte wird von der Stadt Stollberg betrieben. Wie Oberbürgermeister Marcel Schmidt erklärt, werde derzeit ein Konzept erstellt, wie die Ausstellung im Einzelnen aussehen soll. Dieses wolle man als Grundlage für weitere Schritte nutzen.

In Summe hat man ein gewaltiges Potenzial. "Für eine Schulklasse, die sich das alles anschauen möchte, ist es relativ viel Programm auf einmal", so Schmidt. In dem Zusammenhang arbeitet man an einer Lösung, damit die Schüler sich alles in Ruhe anschauen können. "Wir haben aktuell in Dresden einen Projektantrag laufen, der sich auf das alte Fachwerkhaus bezieht", erklärt Schmidt.

Dort wolle man nicht nur Schulungs- und Beratungsräume schaffen, sondern auch Übernachtungsmöglichkeiten. Somit könnte sich eine Schulklasse das Programm beispielsweise über zwei bis drei Tage einteilen. Perspektivisch wäre dann nur noch der Ostflügel frei. Dort sind aktuell die Requisiten des Theaters eingelagert. Zukünftig wolle man auch von dem Begriff Schloss Hoheneck weg vor dem Hintergrund der Gefängnis-Geschichte. Man wolle vielmehr mit dem ursprünglichen Namen "Stahleburg" nach außen treten.