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Gedenktafel soll an Granitfels angebracht werden

Kranzniederlegung Stützengrüns Bürgermeister legt Kranz nieder

Stützengrün. 

Stützengrün. Es sind schreckliche Ereignisse, an die man in Stützengrün in diesen April-Tagen erinnert - es jährt sich zum 75. Mal, dass im Stützengrüner Ortsteil Neulehn acht Häftlinge eines KZ-Außenkommandos auf ihrem Todesmarsch in Richtung Tschechien von SS- oder Wehrmachtseinheiten erschossen wurden. Diese sind von Bürgern auf den Stützengrüner Friedhof gebracht worden, wo sie ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Ein Moment zum Innehalten

Wenn Stützengrüns Bürgermeister Volkmar Viehweg daran denkt, was Krieg mit den Menschen anrichtet, ist es für ihn ein Moment, innezuhalten. Im Gedenken an die zu Tode gekommen Menschen hat Viehweg jetzt gegenüber dem Ort des damaligen Geschehens, an der Schönheider Straße, einen Kranz niedergelegt. Seitens des Bauhofes hat man dort einen Granitfels freigelegt und wie Viehweg erklärt, soll dort im Zeitraum bis zum 8. Mai noch eine Gedenktafel angebracht werden, die einige inhaltliche Aspekte aufzeigen wird. Auch wird man einen QR-Code anbringen, der Interessierte leitet, und zwar auf die Website, wo entsprechend Inhalte hinterlegt werden. Man wolle nicht, dass solche Geschehnisse in Vergessenheit und aus dem Blickfeld geraten", sagt Volkmar Viehweg: "Die Tafel soll ein Ort sein, wo die Menschen einmal innehalten und sich informieren können, was damals passiert ist." Bereits vor fünf Jahren hatte man einen Kranz niedergelegt, damals allerdings gegenüber des jetzigen Standortes in der Straßenbucht.

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