Gedränge im Babygarten

Erinnerung Eltern pflanzen für ihre Kinder Lebensbäumchen

Es kann wirklich nicht jeder von sich behaupten, dass ein Lebensbäumchen für ihn gepflanzt wurde. Auf dem Gelände der Kliniken Erlabrunn hat sich die Babyallee rasant mit 63 Felsenbirnen gefüllt und jetzt ist auch der Babygarten mit insgesamt 25 Zierkirschen bis auf den letzten Platz belegt. Katrin und Stefan Rückschloß hatten das Glück, für ihren zweieinhalb Jahre alten Sohn Jonas ein Lebensbäumchen pflanzen zu können. Für die ganze Familie ein wichtiges Ereignis. Katrin Rückschloß meint: "Ein Baum erinnert an die verschiedenen Lebensabschnitte, und wenn man später einmal wieder vorbei kommt, denkt man zurück." Auch für Uroma Christa Albusberger war es ein bewegender Moment - die 77-Jährige meint: "Zu unserer Zeit gab es so etwas nicht. Ich finde es eine sehr schöne Idee." Es gibt viele Familien, die das Baumpflanzen als etwas Besonderes sehen. Auch Martina Noack und Michael Linke aus Schwarzenberg. Die Beiden haben für ihre vier Monate alte Tochter Freyja ein Bäumchen gepflanzt. "Damit findet man ein Stück weit zur Natur zurück", so Linke. Es sei eine schöne Geste, sagen Lars und Stefanie Weigel, die für ihren dreieinhalb Monate alten Sohn Joshua Dean im Babygarten eine der letzten vier Zierkirschen eingesetzt haben. Klaus-Dieter Roscher, Vater des erst eine Woche alten Hans, meint: "So ein Baum ist etwas Solides und man kann sich später gemeinsam mit seinem Kind daran erfreuen."