Gelenau will seine Verbindung nach Niedersachsen stärken

Partnerschaft mit Hasbergen soll intensiviert werden - Dabei spielt auch der Präsident des VfL Osnabrück eine Rolle

Gelenau

Als Präsident des VfL Osnabrück hat Holger Elixmann den Auswärtssieg seiner Drittliga-Kicker beim FC Erzgebirge Aue live im Stadion miterlebt. Doch der Ausflug des 56-jährigen Niedersachsen ins Erzgebirge hatte noch einen anderen Grund, schließlich war er von 2014 bis 2021 Bürgermeister von Hasbergen. Und genau das ist die Partnergemeinde von Gelenau, zu der der Kontakt nun wieder intensiviert werden soll. Dies ist das Ergebnis der diesjährigen Faschingswette, bei der Bürgermeister Knut Schreiter eine der bestehenden Partnerschaften intensivieren sollte, um seinen Rathausschlüssel wiederzubekommen.

Ausflug im Herbst geplant

So mancher vom 1. Gelenauer Carnevalsclub hatte womöglich auf einen baldigen Ausflug nach Kanada gehofft, denn das dortige Parry Sound ist eine der Gelenauer Partnergemeinden. Stattdessen entschied sich Schreiter aber dafür, die Verbindung nach Hasbergen neu zu beleben. Der in der Wette geforderte große Ausflug, an dem sich Mitglieder aller Vereine beteiligen können, soll noch in diesem Jahr stattfinden. „Zunächst hatten wir das Weinfest im Juni im Blick, aber da ist bei uns zu viel los. Deshalb wird die Reise wohl im Herbst stattfinden“, so das Gelenauer Gemeindeoberhaupt.

VfL-Präsident drückt die Daumen

Auch wenn Holger Elixmann seit 2021 nicht mehr Hasbergener Bürgermeister ist, bot sein Besuch im Erzgebirge jetzt schon mal die Chance, sich genauer zu besprechen. „Bei den offiziellen Besuchen in der Vergangenheit hatten wir ja immer volles Programm. Da blieb für gemütliche Gespräche wenig Zeit“, so Elixmann. Nun war er eine ganze Woche da, schaute sich viele Sehenswürdigkeiten an - und tröstete zudem noch die Auer Fans. „Natürlich verfolgt man das durch die Partnerschaft mit anderen Sympathien“, sagt der VfL-Präsident, der dem FCE die Daumen drückt: „Aue gehört einfach mindestens in die Dritte Liga.“ Mut machte er damit, dass auch sein Verein im Vorjahr dem Abstieg knapp entkommen war - und nun um die Podestplätze mitspielt.

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