Gelenauer Brücke ist wieder befahrbar

Verkehr Bauarbeiten in Gelenau nahezu beendet

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Seit wenigen Tagen ist die Brücke über die Wilisch am Ortseingang von Gelenau wieder befahrbar. Die restlichen Bauarbeiten sollen bis Ende des Monats beendet sein. Foto: Sandra Häfner

Gelenau/Wilischthal. Nach mehrmonatigen Bauarbeiten ist eine weitere Baustelle in der Region Zschopau Geschichte. Seit wenigen Tagen rollt der Verkehr über die neue Brücke am Ortsausgang von Gelenau in Richtung Zschopau/Wilischthal. Die Bauarbeiten hatten im Frühjahr begonnen.

Nachdem Arbeiten an der Böschung und der Böschungstreppe erfolgt waren sowie das Geländer der Überquerung montiert worden war, habe man die Brücke für den Verkehr frei gegeben, sagte eine Sprecherin des Bauherrn, des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Zuletzt stand noch der Rückbau der Behelfsbrücke, über den Verkehr in den vergangenen Monaten gerollt war, im Vordergrund. Ende des Monats sollen alle Arbeiten beendet sein, so die Sprecherin.

Jetzt fehlt nur noch das Geländer für Fußgänger

Die Kosten für den Neubau der Brücke belaufen sich auf rund 510.000 Euro. Sie war notwendig geworden, nachdem sich das Wasser der Wilisch bei Hochwasser vor der Brücke aufgrund des schmalen Durchlasses staute. Der Durchlass wurde größer gebaut. Bereits einige Wochen früher konnten Verkehrsteilnehmer die rund zehn Kilometer entfernte Brücke über die Zschopau in Wilischthal wieder nutzen.

Jedoch bleibt das Bauwerk weiterhin für Fußgänger gesperrt, so die Lasuv-Sprecherin. Diese können die Brücke erst nutzen, nachdem nächstes Jahr das Geländer hergestellt wird. Ein genauer Termin könne dafür aber noch nicht genannt werden. Voraussichtlich werden die Bauarbeiten an der Brücke Mitte 2018 beendet, so die Landesbehörde. Ebenso wie Autos können Radfahrer die Überquerung jedoch nutzen.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 1,3 Millionen Euro. Nicht gebaut werden könne dagegen das Stück Straße von der Brücke bis zum Abzweig nach Schlößchen/Weißbach, so die Sprecherin. Als Grund nannte sie terminliche Probleme.