Gelenauer erreichen ihr Saisonziel

Ringen RSK beendet Regionalliga-Saison in Artern auf Rang 7

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Auch Sebastian Müller (rotes Trikot) konnte zum Saisonabschluss in Artern einen Sieg feiern. Foto: Andreas Bauer

Gelenau. Mit Platz 7 haben die Ringer des RSK Gelenau in der Regionalliga ihr Saisonziel erreicht. Den Erzgebirgern hätte dafür beim abschließenden Playoff-Kampf in Artern schon eine knappe Niederlage gereicht. Allerdings ließen sie es sich nicht nehmen, das Jahr mit einem nochmaligen Erfolg zu krönen. Mit 17:16 bereiteten sich die Gelenauer selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Allerdings hätte ausgerechnet der Weihnachtsmarkt in Chemnitz dieses Projekt beinahe gefährdet. "Weil wir noch jemanden abholen mussten und das ganze länger dauerte als geplant, wären wir beinahe zu spät gekommen", berichtet Trainer Björn Lehnert, dessen Stirn noch mehr Sorgenfalten erhielt. Obwohl die Farbe Rot gut zum Weihnachtsmann passt, stellten die RSK-Athleten in Artern schockiert fest, dass sie aus Versehen die Heim-Trikots eingepackt hatten, doch auch dieses Problem wurde gelöst.

Vater und Sohn gemeinsam auf der Matte

"Zum Glück haben uns die Ringer aus Henningsdorf, die den Vorkampf gegen Artern II absolvierten, freundlicherweise ihre Trikots geliehen. In Blau hätten wir nämlich nicht über die Waage gehen dürfen", so Lehnert. Beruhigt konnte er dennoch nicht sein, denn es entwickelte sich ein packender Mannschaftskampf. Zwar konnten Daniel Franke (61 kg), Kamil Wojciechowski (130 kg) und Sebastian Müller (86 kg) Punktsiege für den RSK erkämpfen, doch lag die Mannschaft vor den letzten drei Duellen 8:16 zurück. Der Vorsprung aus dem Hinkampf (20:9) war also deutlich geschmolzen. Doch mit einem knappen Punktsieg brachte Stefan Saul (71 kg) sein Team auf Kurs, ehe Erik Löser und Oliver Leon Kock mit zwei Schultersiegen im Limit bis 75 Kilogramm alles klarmachten. Die Freude bei den Gästen war groß, zumal mit Daniel und Felix Franke Vater und Sohn erstmals gemeinsam auf der Matte standen.