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Westsachsen

Gelenauer Industriebrache soll neuem Wohngebiet weichen

Bebauungsplan Neuer Eigentümer von Gelkida-Gelände ermöglicht großes Vorhaben

Gelenau. 

Gelenau. Jahrelang wurde in Gelenau vergeblich versucht, das Gelände der ehemaligen Gelkida-Strumpffabrik anderweitig zu nutzen. Nun bahnt sich endlich eine Lösung für die Industriebrache an, die nur teilweise abgerissen ist. "Für das Gelände hat sich endlich ein neuer Eigentümer gefunden", sagte Bürgermeister Knut Schreiter während der jüngsten Gemeinderatssitzung, in der sich viel um die Zukunft dieses Areals drehte. Dort sollen auf einer Fläche von rund 8000 Quadratmetern Eigenheime entstehen. Die Grundlage dafür schuf der Gemeinderat, der mit klarer Mehrheit die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans beschloss.

Nähe zur Schule als großer Vorteil

Ihr Glück sollen die Familien künftig im "Wohngebiet an der oberen Schule" finden. Dieser Name wirkte auf einige Anwesende zwar verwirrend, da sich die Fläche nicht direkt an der Pestalozzi-Grundschule befindet. Allerdings ist diese nicht weit entfernt. Und vor der ehemaligen Strumpffabrik befindet sich zudem der Parkplatz für die Schule, der auch in Zukunft erhalten bleiben soll. "Die Nähe zur Schule ist ein gutes Argument, um Familien von diesem Wohngebiet zu überzeugen", erklärte Schreiter, der die Bezeichnung damit ein Stück weit als Marketing-Instrument nutzen will. "Wir sind aber auch offen für andere Vorschläge", ergänzte der Bürgermeister hinsichtlich des Namens.

Bauland in Gelenau rar

Dass der neue Eigentümer seine Pläne in der Gemeinderatssitzung noch nicht persönlich vorstellte, störte einige Gemeinderäte, zumal es offenbar noch Redebedarf bezüglich einer Verbindungsstraße gibt. "Wir werden uns mit dem Investor und dem Planungsbüro zusammensetzen und alles im Verfahren miteinander erarbeiten", kündigte Schreiter diesbezüglich an. Zudem unterstrich der Bürgermeister, wie wichtig ein neues Wohngebiet für Gelenau sei: "Wir haben zwar jede Menge Anfragen, aber derzeit ist kein Bauland verfügbar." Unter anderem müsse die geplante Erweiterung des Wohngebiets an der August-Bebel-Straße müsse wegen eines Artenschutzgutachtens noch warten.



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