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Gelenauer Ringer fiebern Regionalliga-Derby entgegen

Ringen RSK strebt nach Auftaktniederlage Wiedergutmachung gegen Thalheim an

Gelenau. 

Gelenau. Gleich im ersten Heimkampf der neuen Regionalliga-Saison können sich die Fans der Gelenauer Ringer auf ein heißes Derby freuen. Schließlich trifft der RSK am kommenden Samstagabend im heimischen Sportareal "Erzgebirgsblick" auf den RV Thalheim. Beide Teams haben das erste Duell bereits hinter sich, wobei der Saisonauftakt in der Regionalliga Mitteldeutschland für die beiden Erzgebirgsvertreter kaum unterschiedlicher hätte verlaufen können. Während Thalheim zuhause den Krimi gegen Pausa/Plauen mit 16:15 gewann, kassierten die Gelenauer in Frankfurt/Oder eine derbe Pleite.

Kadersportler klar im Vorteil

Bei der Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt hatten die RSK-Athleten beim 5:24 keine Chance. "Ganz so deutlich hatte ich es nicht erwartet", sagt Trainer Björn Lehnert, der das Ergebnis aber auch nicht überbewerten will. Schließlich gibt es einen Grund, warum gerade "in konditioneller Hinsicht ein Klassenunterschied" erkennbar wurde. "Viele Kämpfer des Gegner trainieren am Stützpunkt in Frankfurt. Als Kadersportler gab es für sie auch während Corona keine Trainingspause", sagt Lehnert über die Gastgeber, die vor wenigen Wochen vier Medaillen bei den nationalen Jugend- und Junioren-Titelkämpfen gewonnen hatten.

Neuzugang mit starkem Debüt

In Gelenau war dagegen monatelang kein gemeinsames Training möglich. "Das hat natürlich Spuren hinterlassen - bei dem einen mehr, beim anderen weniger", sagt Lehnert, dem vor der Saison allerdings keineswegs bange ist. Mit der Wettkampfpraxis werde auch die Form zurückkommen. Außerdem kann der Gelenauer Trainer, der die Abgänge der Leistungsträger Erik Löser, Anton Vieweg und Tomas Sobecky kompensieren muss, auf zwei Neuzugänge bauen. Während der Pole Gerard Kurniczak zuletzt noch bei den Meisterschaften seines Heimatlandes aktiv war, gab Leichtgewichtler Haydar Afshar in Frankfurt sein Debüt - und überzeugte mit einem Sieg durch Technische Überlegenheit. Den einzigen weiteren Erfolg konnte Hassan Ismail (7:5) beisteuern. Gegen Thalheim will der RSK nun deutlich öfter jubeln.