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Gelenauer Ringern winkt die Tabellenführung

Ringen RSK schnuppert vor dem Duell in Leipzig mit 6:0 Punkten an Platz 1

Gelenau. 

Gelenau. Großer Favorit auf den Titelgewinn in der Regionalliga Mitteldeutschland sind die Ringer des FC Erzgebirge Aue. Doch da der letztjährige Bundesligist am Wochenende eine Pause einlegt, könnte eine Mannschaft die Tabellenführung übernehmen, die vorher nur wenige auf dem Zettel hatte. Gemeint ist der RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau, der neben den Auern als einziges Team noch ungeschlagen ist. Nach den Siegen gegen Frankfurt/Eisenhüttenstadt und Luckenwalde gelang zuletzt auch gegen den RC Germania Potsdam ein 20:15-Erfolg, sodass aktuell 6:0 Punkte für den RSK zu Buche stehen.

Quereinsteiger auf der Matte erfolgreich

Vor allem im unteren Gewichtsbereich dominierten die Gelenauer den Heimkampf gegen Potsdam - so verließen die leichtesten drei RSK-Athleten die Matte allesamt als Sieger. Neben den beiden Freistil-Experten Haydar Afshar (57 kg) und Hassan Ismail (66 kg) handelte es sich dabei auch um Niklas Nimtz (61 kg), der erst vor vier Jahren als Quereinsteiger zum Ringkampf fand. "Ich war erst Turner beim KTV Chemnitz, wollte dann aber etwas anderes machen", erklärt der 18-jährige Sportschüler, dem seine Beweglichkeit und seine Athletik nun auf der Matte zugutekommt. "Es hat sofort riesigen Spaß gemacht. Auch der Teamgeist ist toll", sagt Nimtz, der sich gegen Potsdam auch für seine siegreichen Teamkollegen Marcin Majka (75 kg), Fabian Jänicke (86 kg) und Gerard Kurniczak (130 kg) freute.

Trainer prophezeit knappen Ausgang

Ob es diesen Samstag beim KFC Leipzig erneut zu einem Teamerfolg reichen wird, bleibt abzuwarten. Beim Tabellenvierten (4:2 Punkte) haben die Erzgebirger zuletzt meist vergebens auf Zählbares gehofft. Zuletzt durfte der RSK im Jahr 2012 einen Sieg in der Messestadt bejubeln. "Danach lief stets etwas schief, aber es war immer knapp", sagt Trainer Björn Lehnert, der auch diesmal mit einem engen Ausgang rechnet. Beiden Teams traut er zu, dass sie jeweils fünf der zehn Einzelduelle für sich entscheiden. "Aber hoffentlich haben wir diesmal das bessere Ende für uns", so der RSK-Coach.

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