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Gelenauer Visionen reichen bis hin zum Freizeitpark

Potenzialanalyse Kommune lässt Marketing-Firma die Möglichkeiten ausloten

Gelenau. 

Gelenau. Unter dem Projekttitel "Freizeitpark Gelenau" läuft diesem Monat eine sogenannte Potenzialanalyse für das Gelenauer Erlebnisland am Kegelsberg. Dort, wo sich aktuell das Freibad mit seinen Blockhütten, ein Wildgehege, eine Alpine-Coaster-Bahn sowie ein großer Aussichtsturm befinden, könnten in Zukunft womöglich noch mehr Freizeitangebote geschaffen werden. "Unser Ziel ist, ein Alleinstellungsmerkmal für unseren Ort zu schaffen", sagt Bürgermeister Knut Schreiter, der die Möglichkeiten mit der Potenzialanalyse genauer ausloten will: "Sie ist die Voraussetzung, potenzielle Investoren zu finden."

Sport spielt auch eine Rolle

Vorgenommen wird die Studie von einer bayrischen Marketing-Firma, die auch schon für andere Kommunen aktiv war und zudem selbst Freizeitparks betreibt. Ob eine solche Einrichtung tatsächlich einmal in Gelenau entsteht, vermag derzeit niemand zu sagen. "Eine nachhaltige Entwicklung bedarf aber einer eingehenden Marktanalyse", sagt Schreiter. Unter anderem wird dabei die aktuelle Auslastung von Objekten und Angeboten näher unter die Lupe genommen. Genauso soll aber auch die Kombination mit umliegenden Einrichtungen und die Möglichkeit einer ganzjährigen Nutzung erörtert werden. So biete das Sportareal "Erzgebirgsblick" in Verbindung mit den Blockhütten beispielsweise gute Bedingungen für Trainingslager.

Breite Vielfalt an Gästen

Neben Sportvereinen soll das Areal auch für andere Nutzer interessant werden. Laut Schreiter geht es dabei nicht nur um Individualtouristen. Von Schulklassen bis hin zu Gästen mit gehobenen Ansprüchen soll sich jeder dank der Gelenauer Freizeitangebote wohlfühlen. Dabei denkt der Bürgermeister zum Beispiel an einen Adventure-Spielpark ebenso wie an Motivationsseminare. Derartige Alternativen sollen in der Potenzialanalyse erörtert werden, die bis Mitte 2023 vorliegen sollen. Die Kosten von rund 98.000 Euro werden laut Schreiter zu 80 Prozent über Leader-Fördermittel gestemmt.

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