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Gelungener Beitrag zum Weltrekordversuch

Speedstacking Weltweite Aktion lockt in der Zschopauer Nexö-Oberschule 142 junge Teilnehmer an die Becher

Zschopau. 

Zschopau. Beim Versuch, einen neuen Weltrekord im Speedstacking aufzustellen, haben auch die Becherstapler aus Zschopau fleißig mitgeholfen. An der Martin-Andersen-Nexö-Oberschule, wo Lehrerin Fanija Büchner eine solche Arbeitsgemeinschaft leitet, griffen in der großen Pause 142 Schüler zu den Bechern und stapelten, was das Zeug hält. "Angemeldet hatte ich nur 120 Teilnehmer. Bei uns wurden die Erwartungen übertroffen", sagt Fanija Büchner, die nun gespannt auf die Auswertung der Aktion in den anderen Orten und Ländern wartet.

Rund um den Globus gab es an diesem Tag ähnliche Aktionen. Jeweils 30 Minuten lang wurden überall die Teilnehmer gezählt. Sind andere dem Zschopauer Vorbild gefolgt, dann darf bald gejubelt werden. "Um den alten Weltrekord zu knacken, müssen 635.000 Teilnehmer zusammenkommen", erklärt Fanija Büchner. Über Jahre hinweg wurde diese Bestmarke stets verbessert, weil sich Speedstacking als Trendsportart überall großer Beliebtheit erfreute. "Nur letztes Jahr hat es nicht ganz gereicht", sagt die Zschopauer Initiatorin, die diesmal allerdings ein gutes Gefühl hat.

Stacking hat positive Auswirkungen auf die Kinder

Dass Speedstacking noch immer populär ist, merkt Fanija Büchner an ihrer eigenen Schule. Dort üben regelmäßig zwölf Kinder in der Arbeitsgemeinschaft. Und bei speziellen Aktionen - wie am Rekordtag - fangen auch andere an, Becher zu stapeln. "Das ist sehr nützlich zum Beispiel für das Koordinationsvermögen, die Konzentration und die Teamfähigkeit", sagt die Lehrerin über die positive Auswirkung dieses Hobbys. Auf spielerische Weise werden die Teilnehmer motiviert und lernen ganz nebenbei, Stress zu bewältigen.



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