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Gemeinsam gegen TTIP und CETA

Protest DGB Erzgebirge organisiert Mitfahrt zur Demo in Berlin

Annaberg-B. 

TTIP und CETA sind zwei Namen die bei vielen Angst und Unsicherheit auslösen. Noch immer weiß kaum jemand, was wirklich hinter TTIP, dem geplanten Transatlantischen Handelsabkommen zwischen der EU und den USA und CETA, der geplanten Freihandelszone zwischen der EU und Kanada, wirklich steckt. Das Bündnis "Mehr Demokratie" befürchtet, dass TTIP enorme Auswirkungen auf unsere Demokratie, den Rechtsstaat, Verbraucher- und Umweltschutz und sogar öffentliche Daseinsvorsorge, wie unser Gesundheitswesen, Bildung und Kultur hätte. Auch die Gewerkschaften im DGB sind besorgt und haben deshalb die Beteiligung an der für Samstag, den 10. Oktober 2015, in Berlin geplanten Demonstration zu TTIP und CETA beschlossen. Die DGB-Region Südwestsachsen organisiert mit Unterstützung der Kreisverbände über ein zentrales Management die Hin- und Rückreise, informiert der DGB Kreisvorsitzende für das Erzgebirge, Michael Willnecker. Die Reise ist für Gewerkschaftsmitglieder kostenfrei. "Wir haben ein Flugblatt mit der Beschreibung des Anmeldeverfahrens und der Abreiseorte sowie -zeiten vorbereitet, welches unter www.südwestsachsen.dgb.de abgerufen werden kann! Ab sofort können über die DGB Büros in Chemnitz (0371/6000110) und Zwickau (0375/2736306) die Anmeldungen vorgenommen werden. Erwartet werden Angaben zum Abfahrtsort, Name, Vorname, Telefon, Mail oder Adresse und Gewerkschaftsmitgliedschaft. Jeder Teilnehmer, der über unsere Busse an der Demonstration teilnimmt, erhält nach der Anmeldung eine Bestätigung. Es ist höchste Zeit, unseren Protest gegen die Abkommen auf die Straße zu tragen", betont Michael Willnecker und ruft auf: "Wir treten gemeinsam für eine Handels- und Investitionspolitik ein, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert. Gemeinsam mit den Gewerkschaften und solidarisch verbundenen Organisationen wollen wir die zweimonatige Vorbereitungszeit nutzen, um mit vielen MitstreiterInnen nach Berlin zu fahren und ein kraftvolles Zeichen für einen fairen Welthandel zu setzen. Die Demo am 10. Oktober in Berlin kann ein Erfolg werden, wenn viele Zehntausende nach Berlin kommen."



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