Gemeinsam Musizieren erlernt

Auszeichnung 50 Jahre im Posaunenchor

Pfarrer Christoph Georgi erklärt: "Sie gehört sicher zu den schönsten Kirchen im Erzgebirge und es bereitet Freude, in ihr Gottesdienste zu feiern". Gemeint ist die St-Nikolai-Kirche zu Grünhain-Beierfeld.

Anlässlich des Festgottesdienstes zum 200-jährigen Bestehens dieses Gotteshauses gab es Auszeichnungen für drei Mitglieder des Grünhainer Posaunenchores. Seit 50 Jahren dabei sind Jürgen Gräßler, Manfred Böttcher und Werner Ullmann. "Wir haben gemeinsam mit zwölf Jahren bei meinem Vater Siegmund Gräßler, der damals Posaunenkantor war, das Spielen auf den Instrumenten gelernt", sagte Jürgen Gräßler Dem anschließenden Konzert des Posaunenchores lauschten auch Gäste aus der holländischen Partnergemeinde De Lier.

Mit der Gemeinde bestehen freundschaftliche Beziehungen und viele Konzerte wurden in beiden Orten abwechselnd gegeben. Schon zu DDR-Zeiten gab es viele Musiker, die im Blasorchester des Motorenwerkes Grünhain oder in der ELMO-Combo für Unterhaltung sorgten und ihren musikalischen Ursprung im Posaunenchor der Klosterstadt hatten. Genau wie die Original Grünhainer Jagdhornbläser. In diesen Ensembles wirkten auch die Ausgezeichneten mit. Jürgen Gräßler ist heute Leiter der Jagdhornbläser.