Geologie: Alles andere als langweilig

Mineralien Wismut-Lagerstättensammlung öffnet die Türen

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Axel Hiller, Leiter des Geologischen Institutes, zeigt einen Toneisenstein aus dem Gebiet Posterstein. Foto: Ralf Wendland

Bad Schlema. Es ist enorm, was an Mineral- und Gesteinsproben in den Vitrinen der Wismut-Lagerstättensammlung steckt. In Summe sind es rund 1.800 an der Zahl. Hinzu kommen zahlreiche aussagekräftige Illustrationen.

Ausstellung öffnet am Reformationstag

Für Mineralienfreunde ist die Lagerstätten-Sammlung am verwahrten Schacht 371, dem Hauptschacht des Reviers Schlema-Alberoda, immer wieder aufs Neue ein Anziehungspunkt. In regelmäßigen Abständen öffnen sich die Türen. So auch am Reformationstag. Die Ausstellung öffnet also am 31. Oktober in der Zeit von 13 bis 16 Uhr. Interessenten können sich umschauen.

Minerale, Erze und Gesteine

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei. Ein Blick in die Ausstellung zeigt, wie vielseitig und spannende Geologie sein kann. Was in der Lagerstättensammlung zu sehen ist, sind Minerale, Gesteine und Erze aus den Uranlagerstätten Sachsens und Thüringens. Vor Ort werden von fachkundigem Personal auch Fragen zu geologisch-mineralogischen Problemen und zur Sanierungstätigkeit der Wismut GmbH beantwortet.

Zu erreichen ist die Sammlung über die Betriebsstraße der Wismut GmbH. Dies zweigt am Parkplatz Prinzenhöhle von der Hartensteiner Talstraße ab. Derzeit ist die Anreise aus Richtung Aue schwierig aufgrund der Baustelle auf der Straße zwischen Bad Schlema und Wildbach. Besucher werden gebeten, sich vor Betreten des Betriebsgeländes beim Pförtner zu melden.