Geometrische Formen lehnen sich an Bauhausstil an

Schau Siegfried Männle: Ein Leben zwischen Goldschmiedekunst und Experiment

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Vicky Seidel und Nadine Bandemer vom Museums-Team beim Anbringen eines prachtvollen Wandschmucks. Foto: Armin Leischel

Schwarzenberg. Die neue Sonderausstellung "Siegfried Männle - Ein Leben zwischen Goldschmiedekunst und Experiment" ist im Museum "Perla Castrum" in Schwarzenberg zu sehen. Bereits seit dem 19. Jahrhundert sind in Schwarzenberg Goldschmiede ansässig.

Zu einer der bekanntesten Goldschmiede der Stadt gehörte die Werkstatt Männle. Perfektion in der Ausführung und Vielfältigkeit in der technischen Beherrschung des Materials bestimmen das Schaffen der ersten Jahre.

Siegfried Männle eignete sich nach der abgeschlossenen Gesellenprüfung 1933 Fähigkeiten im väterlichen Betrieb in Schwarzenberg sowie in Rostock und Bielefeld an. Seine strengen Formen entsprechen dem Zeitgeist der 1920er und 1930er Jahre.

Sie sind an den abstrakt geometrischen Stil des Bauhauses angelehnt. Nach dem Kriege in Zeiten des Mangels, als das Gas zum Löten fehlte, bediente er sich der traditionellen Flechttechnik aus dünnem Silberdraht. Infotelefon: 03774 23389.