Gerald Grabner bereichert seine Heimat

portrait Adorfer engagiert sich für seinen Ort

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Gerald Grabner aus Adorf engagiert sich in seiner Freizeit für seinen Ort. Foto: ERZ-Foto / Georg Ulrich Dostmann

Adorf. "Ehrenamtliche wie mich muss es geben, da ansonsten im Ort nichts mehr los wäre", sagt Gerald Grabner. Der 59-Jährige hilft seinen Mitbürgern seit vielen Jahren, wo er nur kann.

Einer der ältesten Kameraden

Bereits 1975 trat Gerald Grabner der Freiwilligen Feuerwehr bei und ist damit der drittdienstälteste Kamerad. Seit 1992 ist er zudem Fahnenträger. Als vor 12 Jahren die 850-Jahr-Feier von Adorf begangen wurde, hat er auf Bitten der Organisatoren außerdem auch ein Schaubild für den Festumzug gestaltet. "Im Anschluss an das Jubiläum wurde der Kultur- und Heimatverein Adorf gegründet, welchem ich sofort beigetreten bin", sagt Gerald Grabner.

Adorfer spielte einen Hirten

Parallel dazu gründete sich der Verein für Orts- und Heimatgeschichte, der den Bau einer Ortspyramide ankurbelte. Im Zuge dessen ist die Idee entstanden, zum Pyramidenschieben einen Männelmarsch zu veranstalten. Dafür wurden Leute gesucht, die die Figuren auf der Pyramide darstellen sollten. "Ich wurde gefragt, ob ich einen Hirten spielen kann, weil ich Schafe besitze. Für meinen Auftritt wurde von einer Adorferin extra ein Gewand genäht", erinnert sich der Ehrenamtler.

Für Chemnitzer Weihnachtsbaum verantwortlich

Außerdem kümmert sich Gerald Grabner seit 2005 auch um den Bau von Requisiten für die Adorfer Theatergruppe "Oderfer Maarguschn". "Sie waren damals auf der Suche nach alten Möbeln, woraufhin ich ihnen die Küchenmöbel meiner Großmutter zur Verfügung gestellt habe", erzählt er. Gerald Grabner arbeitet schon viele Jahre lang in der Adorfer Firma Technofarm und ist dort seit 2008 als LKW-Fahrer tätig. Zwei Jahre zuvor erhielt das Unternehmen erstmalig den Auftrag, den Chemnitzer Weihnachtsbaum zu fällen. Seitdem ist er für das Schlagen des Baumes sowie den Transport mitverantwortlich.