Gerd Langer macht sich für Nachwuchs stark

Sport Ballsportarten sind die Leidenschaft des Kühnhaidners

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Nach dem Saisonende muss Mannschaftsleiter Gerd Langer (re.) mit Josef Obornik und Andreas Liebscher, die beide gesundheitsbedingt den Verein verlassen, zwei der besten Vereinsspieler leider ziehen lassen. Foto: Thomas Fritzsch

Kühnhaide. Für Gerd Langer ist der Vereins-Sport ein zentraler Punkt in seinem Leben und daraus nicht wegzudenken. Bereits im Alter von 9 Jahren packte den Kühnhaidner das Fußballfieber und die Liebe zum runden Leder. Der junge Schüler war in seiner Freizeit fortan auf dem Bolzplatz der Nachbargemeinde Rübenau, wo sich auch die weiterführende Schule befand, anzutreffen.

Sein erster Trainer war damals der Gemeinde-Pfarrer. Drei Jahre später wechselte er in die Jugendmannschaft seines Heimatorts Kühnhaide. Nachdem er in die 2. Männermannschaft des SVK aufgestiegen war, kickte er dort fünf weitere Jahre. Obwohl der Familienvater nach dem Armeedienst 1986 in der Freizeit mit dem Bau eines eigenen Zuhauses für die Familie zugange war, stieg der Maurer parallel in die 1. Mannschaft auf, für die er Spieltag für Spieltag bis 2001 auf dem grünen Rasen kickte.

Doch auch nach seiner aktiven Zeit als Rasenballer räumte er die Fußballschuhe nicht völlig beiseite. Bis in die Gegenwart pfeift der 55-Jährige Wochenende für Wochenende als Linienrichter im Kreisverband Schiedsrichterwesen. Neben dem Fußball schlägt sein Herz auch für Tischtennis. Ab 1990 als Spieler der 2. Mannschaft des Ortsclubs, dem Sportverein Kühnhaide (SVK), stieg er sechs Jahre später in die 1. Mannschaft auf, mit der er es sogar bis in die Bezirksklasse schaffte, zudem kamen noch Kreispokalsiege hinzu.

Mittlerweile blickt der 55-Jährige auf 27 Jahre im Tischtennis-Sport zurück. "Ein ganz besonderer Dank geht an meine Frau Siglinde, die für meinen Sport immer sehr viel Verständnis aufbrauchte. Ohne ihr Entgegenkommen wäre das nicht möglich gewesen", so Gerd Langer. Seit vielen Jahren engagiert sich das SVK-Vorstandsmitglied zudem im Nachwuchsbereich.