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Gerhard Kunze gestaltet Ausstellung

Kunst Lebensräume auf Leinwand gebannt

In der Galerie der anderen Art in Aue ist eine neue Gastausstellung zu sehen, gestaltet wird diese von Gerhard Kunze. Bis Ende Mai haben Kunstliebhaber noch die Gelegenheit, sich die Werke des 60-jährigen anzuschauen. Der Titel: Lebensräume. Kunze wählt verschiedene Ansätze: Ob der Lebensraum Wasser, Seelandschaften oder Lebensraum im städtischen Sinne. Auch Ökologie spielt eine Rolle und mit seinem "Müll-Bild" stellt Kunze die Frage: Wie gehen wir mit unserem Müll um? Angefangen, sich künstlerisch zu betätigen hat Gerhard Kunze schon im Teenager-Alter. "Früher war es ein Kurs im damaligen Pionierhaus in Chemnitz und zwar beim Fritz Dietering, einem bekannten Chemnitzer Maler", erzählt Kunze. Durch seine berufliche Tätigkeit, die ihn zeitlich stark eingebunden hat, blieb keine Zeit für die Kunst. Den Pinsel wieder in die Hand genommen hat Gerhard Kunze erst vor sieben Jahren. Heute nimmt sich der Hobby-Künstler auch die Zeit zum Experimentieren. "Ich probiere Dinge einfach aus. Es gibt Momente, da gelingt die Zeichnung nicht unbedingt auf Anhieb, doch dann klappt es eben beim dritten Versuch." Seine Motive findet Kunze nicht nur vor der Haustür, sondern auch auf Urlaubsreisen. Dort ist der Künstler mit der Kamera unterwegs und hält so seine Eindrücke fest, die er dann in den heimischen vier Wänden umsetzt, wie zum Beispiel Seelandschaften aus Fuerteventura.

Wo sich Kunze ebenso Inspiration holt, sind Kurse. "Dort bekommt man die Resonanz von anderen Teilnehmern und vom Kursleiter. Wenn man nur im stillen Kämmerlein agiert, ist man schnell auf einer vollkommen falschen Spur und bemerkt es erst dann, wenn das Bild hängt."