Gesundheitsnetzwerk ERZgesund klärt auf

Prävention Gesundheit von Mitarbeitern im Vordergrund!

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Steuerberater Dr. Volker Kroll hat betriebliches Gesundheitsmanagement aus steuerlichen Gesichtspunkten betrachtet. Foto: Wendland

Aue. Das noch junge Gesundheitsnetzwerk "ERZgesund" startet weiter durch und informiert zu Themen rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement und betrieblicher Gesundheitsförderung. Die Grundpfeiler lauten: Ernährung, Suchtprävention, Bewegung und Stressbewältigung.

Beim letzten Unternehmerabend in der Erzgebirgssparkasse in Aue ist die Finanzierungsfrage in den Mittelpunkt gestellt worden. Konkret Steuervorteile und Praxisbeispiele dazu. Dr. Volker Kroll, Steuerberater aus Aue, hat in seinem Impulsvortrag steuerliche Aspekte betrachtet. Kroll sagt, über die Möglichkeiten informieren wolle man vor allem auch kleine Unternehmen, die weder eine große Kantine noch einen Sportraum im Unternehmen haben.

Unzählige Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung von Mitarbeitern

Möglichkeiten gibt es einige, was Arbeitgeber hinsichtlich betrieblicher Gesundheitsförderung für Angestellte tun können. Kroll hat unter anderem die Arbeitsplatzgestaltung angesprochen genauso wie Arbeitsschutzkleidung und Berufsbekleidung. Auch Aufmerksamkeiten, sprich Sachzuwendungen in Form eines Sauna-Gutscheins, eines Obstkorbes im Pausenraum oder das Bereitstellen von Tee und Mineralwasser.

Unter dem Punkt betriebliche Gesundheitsförderung nennt Kroll beispielsweise die Übernahme der monatlichen Kosten für die Teilnahme an einem zertifizierten Sport- und Bewegungsprogramm. Hier sei eine Summe von maximal 500 Euro pro Arbeitnehmer im Jahr möglich. Neben den steuerlichen Dingen gab es auch Praxis-Beispiele seitens des Simmel Centers Aue und der Erzgebirgssparkasse.