Gibt es bald eine Jugendherberge in Zschopau?

Konzeption Wirtschaftlichkeit des Projektes auf dem Prüfstand

Zschopau. 

Zschopau. Bei der Klärung der Frage, ob es in Zschopau eine Jugendherberge geben wird, ist weiterhin Geduld gefragt. Dies liegt allerdings nicht an Investor Toralf Zinner, der das ehemalige Stadtcafé künftig gern für die Unterbringung von Touristen nutzen würde. Er hat bereits ein Nutzungskonzept erarbeitet, das vom sächsischen Jugendherbergswerk aber erst noch bewertet werden muss. Bis Mitte Februar soll dies geschehen. Dies ist das Ergebnis einer Beratung in Chemnitz, an dem neben Zinner und Vertretern des Jugendherbergswerks auch Zschopaus Oberbürgermeister Arne Sigmund teilnahm.

Wie wirtschaftich ist das Projekt?

"Es geht um die Wirtschaftlichkeit des Projekts", betont Günther Schneider, der sowohl beim sächsischen als auch beim Deutschen Jugendherbergsverband als Vorsitzender fungiert. Um die Wirtschaftlichkeit richtig einschätzen zu können und eine entsprechende Stellungnahme zu erarbeiten, soll es entsprechende Abstimmungen zwischen allen Beteiligten geben. Unter anderem geht es dabei um eine Konkretisierung der zu erwartenden Betriebskosten. Doch auch die Stadt Zschopau spielt eine Rolle. "Das Herbergswerk wird an einem Treffen mit der Agentur teilnehmen, die die Tourismuskonzeption für unsere Stadt erarbeitet", kündigt Arne Sigmund an. Zum wichtigsten Termin kommt es dann voraussichtlich am 8. März. Bei der entscheidenden Präsidiumssitzung des Herbergswerks wollen der Oberbürgermeister sowie Investor Toralf Zinner das Projekt noch einmal persönlich präsentieren.