"Gibt es den Teufel oder nicht?"

Kabarett "Die Barhocker" wieder auf Bühnen der Region zu sehen

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Kay Haberkorn (li.) und Sascha Wildenhain sind wieder auf der Bühne zu erleben. Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Das Oelsnitzer-Kabarett-Duo "Die Barhocker" ist nach einer kreativen Schaffenspause wieder auf den Bühnen der Region zu erleben. Kay Haberkorn und Sascha Wildenhain sind während der Zeit schon hier und da aufgetreten, aber mit altbewährten Dingen. Wie Kay Haberkorn erklärt, habe man eine Saison ausgesetzt und kein neues Programm geschrieben. Wie der 50-Jährige erklärt, geht es im neuen Stück um Gefühle und um die Frage, ob es den Teufel gibt oder nicht?

Es liegt in der Hand des Einzelnen

Sascha Wildenhain ergänzt: "Es geht darum, welche Gefühlsbandbreite die Menschen haben, ob sie diese ausleben und wie sie diese ausleben. Wir denken, ein Mensch hat immer die Wahl, sich böse oder gut zu verhalten. Das versuchen wir in entsprechende Rollen zu kleiden und auf der Bühne zu spielen." Das Programm gibt keine Antwort. "Das soll jeder für sich selbst entscheiden und mit sich ausmachen", so Haberkorn. Er nennt ein Beispiel: "Man kann sich bei der Demo beteiligen, man kann sich aber auch an einen Tisch setzen und mit seinem Gegenüber vernünftig reden."

Im Programm versucht man, die Besucher mitzunehmen und ins Geschehen einzubeziehen. Die aktuellen Ereignisse gerade mit Blick nach Chemnitz haben die Kabarettisten aufgenommen und versuchen es auf der Bühne zu verarbeiten und darzustellen. Das Kabarett-Duo gibt es in der Form jetzt seit 18 Jahren. Im Jahr 2000 haben sich die beiden zusammengefunden und seitdem gibt es Kabarett-Programme. Aktuell sind es 30 Termine, die man im Auftrittsplan für die nähere Umgebung fest verankert sind. Zuhörer können gespannt sein.