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Chemnitz

Glück-Auf-Schule gewinnt "Werkstatt Modelleisenbahn"

Initiative Die Grundschule hat an der bundesweite Initiative "Spielen macht Freude" teilgenommen

Hohndorf. 

Hohndorf. Wenn man bei einem Wettbewerb mitmacht, möchte man diesen für gewöhnlich auch gewinnen. So gibt es nun die bundesweite Initiative "Spielen macht Freude", die vom Verein "Mehr Zeit für Kinder e.V." und dem ZNL Transfer Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben gerufen wurde. Unterstützt wird sie von den insgesamt 16 Kultusministerien.

Die Hohndorfer Glück-Auf-Schule hat sich an dem diesjährigen Aufruf der Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht. Vorgestellt wurde die AG Modelleisenbahn die seit 2016 an der Schule aktiv ist. Bis Juni hatten die Schulen Zeit, eine Bewerbung einzureichen. Danach hat dann eine Jury entschieden und die besten Konzepte prämiert. Eine Modelleisenbahnanlage bauen und dabei in eine andere Welt eintauchen , das ist es doch: für Groß - das sind die Bastler vom Aphasiker Zentrum Südwestsachsen e.V. - und Klein - das sind Schüler von der 1. bis zur 4. Klasse.

Hand in Hand

Die Schüler arbeiten Hand in Hand mit den Aphasikern zusammen. Jeder der Betroffenen weist ein anderes Krankheitsbild auf - dennoch kämpfen sie sich ins Leben zurück. "Genau mit solchen Aufgaben wie hier in der AG werden unsere Fähigkeiten wie die Motorik gefördert, wir werden gebraucht und geben unsere Erfahrungen weiter" sagte Sieghardt Neubert der Leiter der AG.

Natürlich profitieren die Kinder, indem sie Teamfähigkeit erlernen und die Erfahrungen der Bastler dazu nutzen können, um sich weiterzuentwickeln. So etwas nennt man gelebte Inklusion.

Das große Auspacken

Am Donnerstag war dann großes Auspacken angesagt, unzählige Kartons mussten geöffnet werden. Mit dabei: der Bürgermeister von Hohndorf, Matthias Groschwitz, die Schulleiterin Anka Hausmann, die Aphasiker-Vereinsmitglieder Sieghard Neubert, Rolf Schulze, Detlef Kusche, Elke Wohlrab und Thomas Barthold und natürlich die Kinder Moritz Köhler, Felix Abendroth und Dustin Leon Dietsch.

Wie Moritz Köhler (10) er sagte " So viele Teile! Da können wir ja gleich eine neue Bahn bauen - die schönste Bahn der Welt, dass ist der Wahnsinn.". Herr Neubert und seine Kollegen schätzen den Preis auf rund 2.000 Euro.



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