Goldene Ehrennadel für besonderes Engagement

Ehrung Helmut Franke der Abteilung Schach ausgezeichnet

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Helmut Franke (Mitte) ist mit der Ehrennadel des Sächsischen Schachverbandes in Gold ausgezeichnet worden. Die Laudatio hat Simone Frübing (links) gehalten. Foto: Jan Görner

Seiffen. Helmut Franke von der Abteilung Schach des HSV Seiffen ist mit der Ehrennadel in Gold des Sächsischen Schachverbandes ausgezeichnet worden. Der Verbandspräsident André Martin aus Freiberg nahm diese Auszeichnung selbst vor. Zum zweiten Mal waren auch der Seiffener Weihnachtsmann und sein Engel bei der Eröffnung des Turniers um den Pokal des Handwerks mit von der Partie, denn in Seiffen ist immer Weihnachtssaison.

Das Turnier organisiert Helmut Franke seit vielen Jahren. Seit vielen Jahren organisiert Helmut Franke das Schachturnier um den Pokal des Handwerks in Seiffen. Das gilt als das älteste seiner Art in ganz Sachsen. "Uns verspricht das immer eine ganze Woche Schachurlaub mit Freunden", betonte Simone Frübing aus Berlin in ihrer Laudatio. Sie hat schon zehnmal im Erzgebirge mitgespielt. Hierher kommt sie nicht nur, weil der Wettbewerb perfekt organisiert ist. "Wir sind auch immer gespannt auf das schöne Rahmenprogramm", sagte sie.

Wegen der hohen Teilnehmerzahl musste eine andere Lokalität her

Das entführt die Akteure Jahr für Jahr auf Ausflüge durch die gesamte Region. Dieses Jahr fand bis Freitag die 50. Auflage des 1957 von Wolfgang Ehnert ins Leben gerufenen Turniers statt. Die insgesamt 80 Teilnehmer werden als bisheriger Rekord in die Veranstaltungsgeschichte eingehen. Deshalb war auch der Wechsel der Turnierlokalität erforderlich geworden. So zogen die Schachspieler von der Nussknackerbaude in das größere Panorama Berghotel "Wettiner Höhe" um.

Helmut Franke nahm die Auszeichnung sichtlich gerührt entgegen. Gleichzeitig betonte er, dass es ohne sein Team diese Veranstaltung so nicht geben würde. Er kann sich mit Gewissheit auf seine Mitstreiter verlassen, und es kommt auf jeden einzelnen an. Die Ehrung selbst sieht er sowohl als große Ehre und Anerkennung als auch als Ansporn für die zukünftige Arbeit.