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"Goldne Sonne" in Schneeberg auf dem Prüfstand

Wirtschaft Verlustausgleichbetrag soll perspektivisch weiter sinken

Schneeberg. 

Schneeberg. Das Kulturzentrum "Goldne Sonne" in Schneeberg hat in den letzten Monaten einige Umstrukturierungen erfahren. Peter Stimpel, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg, der auch die Sonne als Geschäftsführer leitet sagt ganz klar: "Die Sonne wird nie kostendeckend arbeiten können.

Die Kultur wird immer einen gewissen Stützungsgrad brauchen." Aber, man habe vor, den Verlustausgleichbetrag perspektivisch weiter zu senken. "Wir kommen von 965.000 Euro. Mit dem, was die Stadt jetzt ins eigene Haus geholt hat, mit den Bereichen Touristinformation und Märkte, sind 265.000 Euro abzüglich und es stehen 700.000 Euro", so Stimpel, der davon spricht, selbst rund 300.000 Euro eingespart zu haben und somit bleiben aus aktueller Sicht 400.000 Euro. Allein davon sind 199.000 Euro der Kredit, der auf dem Objekt liegt.

Neues Ticketsystem soll eingeführt werden

Die Bibliothek rechne man mit einem Zuschuss von rund 40.000 Euro, 4.500 Euro entfallen auf das Klöppelzentrum im Haus und 116.000 Euro ist der reine Stützungsbetrag für die Kultur. Im Kulturzentrum sind derzeit vier Verwaltungsmitarbeiter beschäftigt und ein Techniker. Mittels einer Rückstellung will Stimpel 2020/21 eine Sondertilgung leisten. Aus dem Jahresabschluss 2017 sei mit der Stadt vereinbart, dass man 100.000 Euro aus dem nicht verbrauchten Geld nicht zurückgibt, sondern es für die Sondertilgung liegenlässt. Parallel will Stimpel weiter investieren, denn es seien einige Dinge in der Vergangenheit liegengeblieben. Dazu gehört die Einführung eines neuen Ticketsystems. Außerdem soll es eine Investition im kleinen Saal geben.



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