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"Gott nahe zu sein ist mein Glück!"

Das Wort zum Sonntag von Andreas Hertig

So lautet die Jahreslosung aus Psalm 73,28 für 2014. - Was ist eigentlich Glück? Eine brenzlige Situation unbeschadet überstehen? Ist der glücklich, der wunschlos ist, weil er alles hat? Ist jeder selbst seines Glückes Schmied, wie es ein altes Sprichwort sagt? Nur was ist mit denen, die sich selbst nicht groß helfen können? Und was ist dort, wo wir alle an unsere Grenzen kommen, weil wir die Dinge nicht mehr selbst in der Hand haben? Können wir da nicht mehr glücklich sein? Oder ist wahres Glück etwas Tieferes und Bleibendes, unabhängig von äußeren Umständen?

Worauf ist Verlass? Wer hält es bei mir aus? Wer hält mich fest, wenn ich jeden Halt verliere? Diese Frage beschäftigt heute viele. Denn wir leben in einer Zeit, "wo alles geht und nichts mehr bleibt"; so eine Beschreibung der Postmoderne. Die Sehnsucht nach Halt, Verlässlichkeit und bergender Nähe wird immer größer.

All dies lässt sich finden in der persönlichen Beziehung zu Gott. Das ist das Zeugnis des Psalmbeters, der die Jahreslosung geprägt hat. Das ist das Zeugnis der ganzen Bibel, die bezeugt: Wir Menschen werden von Gott gehalten und getragen in jeder Lebenssituation, auch dort, wo wir selbst schwach sind. Deshalb liegt das wahre Glück darin, in seiner Nähe zu leben.