"Grenzgänger" für Marienberger Schüler

Fernsehpreis Siebente Auflage wartete mit Neuerungen auf - Ausstellung noch bis 23. November

Marienberg. 

Einmal im Jahr strömen Lokal-TV-Macher aus ganz Deutschland und Tschechien nach Marienberg. Schon seit sieben Jahren sorgt der Erzgebirgische Fernsehpreis Grenzgänger für dieses anhaltende Interesse. Am Samstagabend wurde er im Haus Hanischallee der Erzgebirgssparkasse in Marienberg in einer Gala mit knapp 190 Gästen verliehen.

Aus der Region konnte dabei gleich mehrfach das KabelJournal aus Grünhain Beierfeld punkten. Auch der Ausrichter, das Mittel Erzgebirgs Fernsehen, erhielt einen Preis. Im Nachwuchsbereich konnten sich Alexander Bergelt, Rudi Kirschen und Dominik Lindner mit ihrem Film über den Kulturversuch 2012 den Preis sichern. "Der Grenzgänger wird von vielen getragen", betonte Mitinitiatorin Constanze Ulbricht. "Natürlich könnten wir ihn ohne die materielle und finanzielle Unterstützung unserer Partner nicht ausrichten, doch ist die ideelle Unterstützung durch die Fernsehmacher und viele Helfer im Hintergrund mindestens genauso wichtig".

Erstmals seit 2006 wurde auch wieder ein Zuschauerpreis vergeben. Mittels Vorabstimmung im Internet und in der Sparkasse wählte die Öffentlichkeit fünf Favoriten aus, die dann von den Besuchern der Gala mit der Intensität ihres Applauses bewertet worden. "Unser Anliegen war es, die Öffentlichkeit stärker mit einzubinden. Ich denke das haben wir geschafft", so Mitinitiator Frank Langer. Dazu gab es nicht nur den Zuschauerpreis. Noch bis zum 23. November ist eine Ausstellung zum Fernsehpreis in der Erzgebirgssparkasse zu sehen und morgen sowie am 22. November finden Medien-Werkstätten für Schüler statt. Die nächste Auflage des Fernsehpreises, ist für das zweite November Wochenende 2014 geplant.