Grenzkontrollen in Reitzenhain: 28 Fahndungstreffer binnen drei Tagen

Bundespolizei Chemnitz meldet mehrere Fahndungserfolge an der Grenze

Reitzenhain

Am Grenzübergang Reitzenhain hat die Bundespolizei am Wochenende mehrere Fahndungserfolge erzielt. Besonders auffällig war die Feststellung eines 28-jährigen Georgiers, gegen den bereits ein Einreise- und Aufenthaltsverbot bestand.

Unerlaubte Einreise bei Kontrolle festgestellt

Wie die Bundespolizeiinspektion Chemnitz mitteilte, kontrollierten Einsatzkräfte am 9. Mai gegen 8.45 Uhr einen Kia mit tschechischer Zulassung nach der Einreise ins Bundesgebiet. Im Fahrzeug befand sich ein 28-jähriger georgischer Staatsangehöriger, gegen den ein Einreise- und Aufenthaltsverbot bis 2028 vorlag.

Bereits im Februar 2024 war gegen den Mann ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts geführt worden. Der Georgier wurde nach den polizeilichen Maßnahmen am 10. Mai über den Flughafen Berlin abgeschoben.

Gegen die tschechische Fahrerin des Fahrzeugs wird nun wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise ermittelt.

28 Fahndungstreffer innerhalb von drei Tagen

Zwischen dem 8. und 10. Mai registrierte die Bundespolizei am Grenzübergang Reitzenhain insgesamt 28 Fahndungstreffer bei Einreisekontrollen.

Darunter befand sich auch ein 35-jähriger slowakischer Staatsangehöriger, der von slowakischen Behörden zur Festnahme ausgeschrieben war. Der Mann wurde am 9. Mai festgenommen und anschließend in die JVA Leipzig eingeliefert.

Spritze mit Pervitin sichergestellt

Bei der Durchsuchung des 35-Jährigen fanden die Beamten zudem eine bereits aufgezogene Spritze mit Pervitin. Gegen ihn wird deshalb zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Offene Geldstrafe bezahlt

Außerdem kontrollierten die Beamten einen 43-jährigen tschechischen Staatsbürger, gegen den eine offene Geldstrafe bestand. Der Mann konnte die geforderten 655 Euro bezahlen und durfte anschließend seine Reise fortsetzen.

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